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Düsseldorf · Im Sommer machte der 21-Jährige seine Wechselabsichten deutlich – bis zum Bundesliga-Wechsel nach Augsburg fiel er durch eine Krankschreibung in Düsseldorf auf. Allerdings teilt er sich ein Schicksal mit einem alten Bekannten.
Im Ansbacher Sportpark gaben sich am vergangenen Wochenende gleich mehrere bekannte Gesichter die Ehre. Einer der Prominenten war Markus Feulner – mittlerweile Trainer bei der U23 des FC Augsburg. Für sein Team gab es bei der SpVgg Ansbach nur ein 0:0 am 17. Spieltag der Regionalliga Bayern. In seiner Startelf setzte Feulner gleich auf zwei Spieler, die in der vergangenen Saison noch das Trikot von Fortuna trugen.
In insgesamt elf Spielen hatten Sima Suso und Tim Breithaupt unter Daniel Thioune, Markus Anfang und Alexander Ende gemeinsam in der Zweiten Liga auf dem Platz gestanden – unter anderem auch gemeinsam in der Startelf beim 0:3 in Fürth, das letztlich für den Abstieg sorgte. Knapp fünfeinhalb Monate später kamen beide in der Regionalliga zum Einsatz. Vor 884 Zuschauern durfte Suso erstmals nach Verletzungspause wieder ran. Für den 21-Jährigen lautet aktuell die bittere Realität, viertklassig auflaufen zu müssen – und das, nachdem er sich im Sommer unbedingt den Traum von der Bundesliga hatte erfüllen wollen.
Kostenpflichtiger Inhalt Seine Wechselabsichten machte Suso im Sommer mehr als deutlich – und ließ sich zu Beginn der Vorbereitung krankschreiben. Erst, als der Transfer nach Augsburg dann über die Bühne ging, stand der Ex-Düsseldorfer wieder auf dem Rasen – dann für den neuen Verein. Allerdings wurde er seitdem immer wieder von Verletzungsproblemen zurückgeworfen und stand bisher noch in keinem Bundesliga-Spiel im Kader. Stattdessen muss er in der Regionalliga auf sich aufmerksam machen. In Ansbach reichte es für 45 Minuten, zur Halbzeit wurde der 21-Jährige dann ausgewechselt.
Nach 62 Minuten war dann auch Schluss für Breithaupt, der ebenfalls nicht für einen Auswärtssieg der Zweitvertretung des FCA in Ansbach sorgen konnte. Die Situation des zentralen Mittelfeldspielers ist anders gelagert: Bei ihm wäre ein Augsburg-Abschied im Sommer vorstellbar gewesen, allerdings ging kein Deal über die Bühne. Bei den Fuggerstädtern wurde dem 24-Jährigen, der während seiner Leihe in Düsseldorf über weite Strecken der Vorsaison große Probleme hatte, auf Zweitliga-Niveau mitzuhalten, frühzeitig aufgezeigt, dass er kaum Aussichten auf Spielzeiten in der Bundesliga hat.
Breithaupts Bilanz Anfang November: Auch er kommt auf drei Einsätze in der Regionalliga und wartet noch auf seine ersten Pflichtspielminuten für die Profis unter Manuel Baum. Für das Duo läuft es nach einem harten Jahr in Düsseldorf auch in Augsburg nicht – so gibt es statt der großen Fußballbühnen Einsätze vor nicht einmal 1000 Zuschauern.