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Die NBA-Saison 2026/27 ist gestartet. Die New York Knicks wollen als Titelverteidiger erneut nach der Meisterschaft greifen, während die Oklahoma City Thunder und die San Antonio Spurs als Topfavoriten im Westen gelten. Auch die deutschen Profis um Franz Wagner und Dennis Schröder stehen im Fokus.
Hier gibt es die wichtigsten Termine, die Übertragungen im TV und Stream sowie einen Überblick über die aussichtsreichsten Teams.
In Deutschland teilen sich Sky und Prime Video die Übertragungsrechte an der NBA-Saison 2026/27. Im Free-TV sind die Spiele nicht zu sehen. Wer möglichst viele Partien live verfolgen möchte, hat mit Sky, Prime Video und dem NBA League Pass drei Möglichkeiten.
Sky überträgt während der Regular Season durchschnittlich sechs Spiele pro Woche live. Zum Angebot gehören außerdem das All-Star-Wochenende, die NBA Christmas Games, ausgewählte Playoff-Partien und die kompletten NBA Finals im Juni 2027. Die Übertragungen sind mit einem Sky-Abo sowie über WOW Live-Sport verfügbar. Einzelne Spiele gibt es mit deutschem Kommentar, sämtliche Live-Übertragungen werden auch mit dem US-Originalkommentar angeboten.
Prime Video zeigt mindestens 67 Spiele der Hauptrunde exklusiv sowie den NBA Cup und sämtliche Partien der Eastern Conference Finals. Die Begegnungen sind im Rahmen der Amazon-Prime-Mitgliedschaft ohne zusätzliche Kosten enthalten.
Wer jedes Spiel der NBA sehen möchte, benötigt den NBA League Pass. Der englischsprachige Dienst überträgt sämtliche Partien der Regular Season und der Playoffs. Die zuletzt ausgewiesenen Preise lagen bei 19,99 Euro pro Monat für die Standardversion und 27,99 Euro für die werbefreie Premiumvariante. Für die gesamte Saison wurden 139,99 beziehungsweise 189,99 Euro aufgerufen.
Die Regular Season umfasst für jedes der 30 Teams 82 Spiele. Sie läuft bis zum 11. April 2027. Anschließend kämpfen die Mannschaften zunächst im Play-In-Turnier um die letzten Playoff-Plätze, bevor die Meisterschaftsentscheidung in den Playoffs fällt.
| Start der Regular Season | 20. Oktober 2026 |
| NBA-Cup-Gruppenphase | 30. Oktober bis 27. November 2026 |
| NBA Cup, K.-o.-Runde und Finale | 4. bis 11. Dezember 2026 |
| Christmas Games | 25. Dezember 2026 |
| Paris & Manchester Game: Spurs gegen Pelicans | 14. und 17. Januar 2027 |
| Trade Deadline | 11. Februar 2027 |
| All-Star-Wochenende in Phoenix | 19. bis 21. Februar 2027 |
| Ende der Regular Season | 11. April 2027 |
| Play-In-Turnier | 13. bis 16. April 2027 |
| Start der Playoffs | 17. April 2027 |
| NBA Finals | voraussichtlich ab Mitte Juni 2027 |
Am 25. Dezember stehen traditionell die Christmas Games auf dem Programm, während das All-Star-Wochenende im Februar die größten Stars der Liga zusammenbringt. Für europäische Basketballfans ist zudem das Paris Game zwischen den San Antonio Spurs und den New Orleans Pelicans am 14. Januar 2027 interessant.
Die New York Knicks gehen als amtierender Champion in die Saison. Nach ihrem Titelgewinn 2026 wollen sie den nächsten Schritt machen und ihre Meisterschaft verteidigen. Einfach wird das nicht. Mit Oklahoma City und San Antonio stehen zwei sehr starke Konkurrenten bereit, die bereits in der vergangenen Spielzeit bis in die entscheidenden Runden vorgedrungen sind.
Die Oklahoma City Thunder gehören trotz ihrer Niederlage in den Western Conference Finals der Vorsaison zu den aussichtsreichsten Titelkandidaten. Shai Gilgeous-Alexander führt eine Mannschaft an, die mit ihrer Tiefe und defensiven Vielseitigkeit überzeugt. Zudem soll Jalen Williams nach seiner Verletzung wieder eine größere Rolle übernehmen.
Der Titelgewinn von 2025 hat gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Oklahoma City will nun erneut bis in die NBA Finals kommen.
Die San Antonio Spurs haben sich mit Victor Wembanyama an der Spitze in kürzester Zeit zu einem Spitzenteam entwickelt. In der Vorsaison erreichte die Mannschaft erstmals mit ihrem aktuellen Kern die Finals und musste sich dort den Knicks geschlagen geben.
Mit Wembanyama, Stephon Castle und Dylan Harper verfügt San Antonio über einen jungen Kern, der sich weiterentwickeln kann. Die Erfahrungen aus der vergangenen Finalserie könnten dem Team helfen, in der neuen Saison noch konstanter aufzutreten.
Die New York Knicks stehen nach ihrem Meisterschaftsgewinn im Mittelpunkt. Jalen Brunson und Karl-Anthony Towns bilden weiterhin das Herzstück der Mannschaft. Allerdings haben die New Yorker mit Mitchell Robinson einen wichtigen Verteidiger und Rebounder verloren.
Auch die Personalplanung könnte zum Thema werden. Gespräche über vorzeitige Vertragsverlängerungen verliefen bei Towns und Josh Hart nicht wie erhofft. Ob sich solche Fragen auf die Leistungen auswirken, wird sich im Saisonverlauf zeigen.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgt der Umbruch bei den Philadelphia 76ers. Mit LeBron James und Jaylen Brown hat die Mannschaft zwei prominente Neuzugänge verpflichtet. Gemeinsam mit Joel Embiid und Tyrese Maxey sollen sie Philadelphia wieder zu einem ernsthaften Titelkandidaten machen.
Allerdings hängen die Chancen stark von der Fitness der Leistungsträger ab. James startet in seine 24. NBA-Saison, Embiid hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Wenn die Stars gesund bleiben und sich die Rollen im Team einspielen, ist das Potenzial groß.
Auch die Miami Heat gehören zu den Mannschaften, die nach einem prominenten Transfer stärker in den Blickpunkt rücken. Giannis Antetokounmpo läuft künftig für Miami auf und soll gemeinsam mit Bam Adebayo für eine starke Defensive sorgen.
Offen ist, wie gut die beiden Stars offensiv harmonieren und ob die Mannschaft genügend Unterstützung beim Distanzwurf und Spielaufbau erhält. Gelingt die Abstimmung, könnte Miami im Osten eine wichtige Rolle spielen.
Neun deutsche Profis stehen in der Saison 2026/27 im NBA-Umfeld im Fokus. Besonders interessant ist die Situation bei den Charlotte Hornets, wo Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder gemeinsam mit den beiden jungen Spielern Hannes Steinbach und Christian Anderson Jr. aufläuft.
Auch bei Orlando Magic bleibt die deutsche Präsenz groß. Franz Wagner und Tristan da Silva spielen dort gemeinsam. Moritz Wagner hat Orlando nach fünf Jahren verlassen und sich den Brooklyn Nets angeschlossen.
Hinzu kommen Isaiah Hartenstein bei Oklahoma City und Ariel Hukporti bei den New York Knicks. Hukporti muss nach einer schweren Verletzung aus der Vorbereitung voraussichtlich die gesamte Saison aussetzen.
Für die deutschen Basketballfans dürften vor allem Franz Wagner und Schröder interessant bleiben. Wagner gehört bei Orlando zu den wichtigen Leistungsträgern, während Schröder bei Charlotte als erfahrener Nationalmannschaftskapitän eine zentrale Rolle übernehmen kann. Bei den jungen Spielern wird es darauf ankommen, sich in der besten Basketballliga der Welt zu etablieren.