Zurück
Der MSV Pampow konnte seinen zuletzt starken Lauf in der Fußball-Verbandsliga MV vorerst nicht fortsetzen. Durch zwei späte Gegentreffer verloren die „Piraten“ beim SV Warnemünde mit 2:4 (1:1) und fielen mit weiterhin 13 Punkten auf Platz acht zurück.
„Es tut mir wirklich leid für meine Jungs. Das hatten wir nicht verdient. Es war ein intensives Spiel, in dem wir relativ wenig an Warnemünder Chancen zuließen. Die Gastgeber zeigten aber auch ein recht gutes Umschaltspiel. Da hatten wir dann das ein oder andere Mal Probleme“, sagte MSV-Trainer Ricardo Hagedorn.
Zunächst hatte Andrey Minchev mit seinem ersten Saisontor für die 1:0-Führung der Gäste gesorgt (19.). Nach dem Ausgleich der Warnemünder (31.) ging es mit dem 1:1 in die Pause. Mit einem tollen Sololauf brachte MSV-Torjäger Johannes Ernst die Rand-Schweriner erneut in Führung (73.). „Wir machten zwei richtig schön herausgespielte Tore, leisteten uns allerdings auch individuelle Fehler, die das Spiel ein wenig ruinierten. Das gehört bei einer jungen Mannschaft aber auch dazu. In den vergangenen Wochen war das Spielglück oft auf unserer Seite“, so Hagedorn.
Warnemünde glich erneut aus (75.). Und als alles nach einem 2:2 aussah, sorgte ein Elfmeter nach einem vermeintlichen Handspiel von Andrey Minchev für die Entscheidung gegen den MSV (88.), der sogar noch das 2:4 kassierte (90.). „Ich habe noch nie so einen falschen Handelfmeter gesehen. Das war sehr bitter, aber wir müssen mit dieser Entscheidung leben. Wir zeigten nicht unsere allerbeste Leistung, hätten aber trotzdem etwas mitnehmen können. Nächstes Wochenende wollen wir es wieder besser machen“, sagte Ricardo Hagedorn.
Für Pampow geht es am Samstag erneut nach Rostock. Ab 14 Uhr ist der MSV beim noch punktlosen Tabellenschlusslicht FC Förderkader René Schneider zu Gast. Das nächste Heimspiel bestreitet Pampow am 21. November gegen Aufsteiger Doberaner FC.
MSV Pampow: Falow – Marc Schulz, Mario Schilling, Johannes Ernst, Hassoud (46. Gofskie), Neugebauer (70. Barati), Schäfer (83. Alabdul), Rotzoll, Hube, Zotke, Minchev