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Im Derby gegen die Amateure des FC Bayern muss der TSV 1860 München auf Tunay Deniz verzichten. Der Offensivkünstler gab sich sichtlich bedrückt über seinen Ausfall.
München – Am Sonntag schaute ganz München auf das erste Stadtderby zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern München II seit über fünf Jahren (hier zum News-Ticker). Während sich die beiden Mannschaften auf dem Feld einen wahren Schlagabtausch lieferten, musste ein Leistungsträger der Löwen nur zuschauen: der verletzte Offensivkünstler Tunay Deniz.
Der Mittelfeldspieler zog sich am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen den FV Illertissen eine schwere Knieverletzung zu und wird den Löwen noch lange fehlen. Wie für viele Spieler des neuen TSV 1860 München wäre es auch für Deniz das erste Stadtderby seiner Löwen-Karriere gewesen. Die verpasste Möglichkeit setzte dem 32-Jährigen merklich zu.
In der Halbzeitpause des Derbys wurde Deniz als Experte in der Halbzeitpause zum Interview auf den Platz im Grünwalder Stadion geholt. Dass er lieber selbst spielen würde als nur Expertise an der Seitenlinie auszudrücken, sagte er offen im Interview bei BR24Sport. „Mir kribbelt’s am ganzen Körper, nicht auf dem Platz stehen zu können, aber leider geht es körperlich nicht.“
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Neben seiner Frustration über die unfreiwillige Zuschauerrolle hatte der 32-Jährige aber auch gute Neuigkeiten zu verkünden. „Mir geht’s sehr, sehr gut, den Umständen entsprechend“, teilte Deniz den Löwen-Fans in der Halbzeitpause mit. Trotzdem war auch den Zuschauern klar: „Bei so einer Atmosphäre und Kulisse ist es sehr schade, wenn man von außen zuschauen muss“, fügt der Mittelfeldspieler hinzu.
Ob es mit Deniz in der Aufstellung besser gelaufen wäre? Der TSV 1860 München musste sich am Ende gegen den Erzrivalen mit 2:4 geschlagen geben. Während die Löwen zahlreiche Torchancen herausspielten, mangelte es neben Schwächen in der Verteidigung auch an der Chancenverwertung. Dabei hätte Deniz wohl mit einem Geniestreich behilflich sein können. (seb)