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Jonas Knaak sieht die Rote Karte – nur drei Minuten nach dem Elfmetertor zum 0:1. Die RSV-Reserve schafft die Wende gegen Bremervörde nicht mehr.
Rotenburg – Fünf Spiele fehlte Jonas Knaak dem Rotenburger SV II aus Verletzungsgründen. Nun, nach zwei Einsätzen, wird der personell leidgeprüfte Fußball-Kreisligist wieder für einige Partien auf seinen Kapitän verzichten müssen. Im Heimspiel gegen den Bremervörder SC sah er in der 54. Minute nach einem Foul an Toni Paulsen die Rote Karte von Referee Max Weidner (TuS Westerholz). In Unterzahl schafften es die Wümmestädter nicht mehr, dem Heimspiel gegen den Bremervörder SC eine Wende zu geben. Sie verloren mit 0:1 (0:0).
„Ich komme zu spät und treffe ihn. Aber mir fehlt die Verhältnismäßigkeit“, fand Jonas Knaak den Platzverweis überzogen und zeigte auf sein blutiges Schienbein, das er sich frühzeitig im Spiel nach einem Foul eingehandelt hatte – ohne Folgen für seinen Gegenspieler. Für die Mannen von Coach Mark Maier war es die entscheidende Phase des Spiels, denn nur drei Minuten vor der Roten Karte hatte der Unparteiische auf Elfmeter für die Elf aus dem Nordkreis erkannt. Jannik Niepel soll der Ball an den Arm gesprungen sein. Toni Paulsen verwandelte. „Das war der erste Abschluss von denen“, ärgerte sich Jonas Knaak.
In der Tat waren die Rotenburger, bei denen Dritte-Herren-Leihgabe Lennart Blömer als rechter Außenverteidiger 90 Minuten durchspielte, keinesfalls die schlechtere Mannschaft, sondern besaßen sogar im ersten Durchgang die besseren Chancen. Ricardo Grüpmeier vergab aussichtsreich (20.). Auch beim Freistoß von Gan Hiso fehlte nicht viel (40.).
Rotenburger SV II: T. Knaak - Osorio, J. Knaak, Niepel, Blömer, Klee, Michl, Specht (84. Özer), Hiso, Turcanu, Grüpmeier.