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2017 verließ ein Torwart den BVB Richtung München. Damals ging es zu 1860. Kürzlich klopfte dann auch der FC Bayern an, wie der Torwart jetzt verriet.
Dortmund/Razgrad – Nur bei den wenigsten BVB-Fans dürfte beim Namen Hendrik Bonmann noch leise etwas klingeln. Denn der Torwart schaffte es erst nach seinem Abschied aus Dortmund zum Stammspieler. Vor nicht allzu langer Zeit – im Sommer des Vorjahres – wäre der heute 32-Jährige beinahe beim FC Bayern gelandet.
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„Eigentlich war schon alles zwischen uns geklärt“, so Bonmann in einem Sport1-Interview über einen Beinahe-Wechsel zum Rekordmeister.
Zuvor hatte der Ex-BVB-Keeper gesagt: „Ich weiß nicht, wie die Geschichte an die Öffentlichkeit gekommen ist.“
Warum der Bayern-Transfer letztlich scheiterte, legte Bonmann transparent offen. „Am Ende des Tages wurde ich doch nicht gebraucht. Sven Ulreich hat dann weitergemacht und seinen Vertrag verlängert.“
Mittlerweile hat der ehemalige BVB-Spieler die Münchner abgehakt. „Eine Chance kommt im Leben nur einmal. Dafür kommt vielleicht etwas anderes. Alles hat seinen Sinn im Leben.“
In Dortmund wurde Bonmann unter anderem von Jürgen Klopp und Thomas Tuchel trainiert. Für die Profis kam er jedoch nicht zum Einsatz.
Trotzdem darf er sich DFB-Pokal-Sieger (2017) und Superpokal-Sieger (2014) nennen. Für den BVB-Nachwuchs, genauer gesagt für die Zweitvertretung, kam Bonmann 67-mal zum Einsatz.
Aktuell steht der gebürtige Essener noch bis Ende Juni 2027 bei Ludogorets Razgrad unter Vertrag. Dort ist Bonmann unumstrittener Stammkeeper.
Mit den Bulgaren gewann er bereits vier Titel – einmal die Meisterschaft, einmal den Pokal und zweimal den Superpokal.
Bevor er nach Bulgarien wechselte, stand Bonmann beim österreichischen Wolfsberger AC zwischen den Pfosten. Den BVB verließ er 2017 Richtung 1860 München.