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In Sachen Moto2-Titelkampf ist nach dem Australien-GP alles beim Alten geblieben. Auch das Rennen der mittleren Kategorie der Motorrad-WM fiel den äußeren Bedingungen auf Phillip Island zum Opfer. Vor den letzten vier Rennwochenenden hat WM-Leader Manuel Gonzalez nach wie vor 5,5 Punkte Vorsprung auf Izan Guevara.
Was das Selbstvertrauen angeht, konnte Gonzalez in Australien dennoch einen wichtigen Schritt machen. Es gab zwar keine Punkte zu holen, doch am Samstag schnappte sich der Intact-Pilot die Pole-Position. Somit war er schneller als Guevara, der im Qualifying nur die sechstschnellste Zeit erzielen konnte.
Pramac-Pilot Guevara hat zuletzt drei Rennen in Folge gewonnen. Der Spanier befindet sich in einer ausgezeichneten Form und strotzt vor Selbstbewusstsein. Er war sehr enttäuscht, dass das Rennen auf Phillip Island nicht stattfand.
An diesem Wochenende geht es in Malaysia weiter. Der Sepang International Circuit hat für Guevara eine besondere Bedeutung, da er dort 2024 mit einem dritten Platz sein erstes Moto2-Podium holte. «Wir kommen in Malaysia auf eine Rennstrecke, die ich wirklich mag. Dort habe ich mein erstes Moto2-Podium erreicht, daher habe ich gute Erinnerungen an diesen Ort», unterstrich Guevara. «Sepang ist eine lange und sehr vielseitige Strecke mit einer Mischung aus schnellen Kurven und Stop-and-Go-Abschnitten, die jeden Aspekt des Motorrads und des Fahrers auf die Probe stellen.»
Izan Guevara strebt in Sepang seinen vierten Sieg in Folge an. «Angesichts des Niveaus, auf dem wir uns derzeit befinden, denke ich, dass wir sehr konkurrenzfähig sein können. Wir befinden uns in einer guten Phase, also müssen wir weiterhin Spaß daran haben und so weiterarbeiten wie bisher», meinte der Spanier. «Es war schade, dass wir in Australien nicht an den Start gehen konnten, aber unser Selbstvertrauen ist ungebrochen, und wir werden auch an diesem Wochenende wieder alles geben.»
Der 20-jährige Italiener Kimi Antonelli hatte beim USA-GP die Chance, den WM-Titel 2026 sicherzustellen. Er machte alles richtig: Sieg in Texas. Die Titelfeier ist trotzdem verschoben. Bis Mexiko.