Zurück
Nach nur einem Jahr in Turin wurde Jonathan David abgeschoben. In Spanien trifft er plötzlich in Serie. Eine Klausel im Leihvertrag könnte Juve nun Millionen einbringen.
Jonathan David (26) konnte nach seinem Wechsel aus Frankreich nach Italien bei Juventus nicht überzeugen. Ausgebuht vom eigenen Publikum, acht Tore in 47 Pflichtspielen, im vergangenen Sommer dann die Flucht per Leihe zu Atlético Madrid. Jetzt sieht die Sache komplett anders aus.
Wie Relevo berichtet, sind die Verantwortlichen der Rojiblancos von den ersten Auftritten des Kanadiers derart angetan, dass die Entscheidung intern bereits gefallen sein soll. Man will den Mittelstürmer fest verpflichten.
Die im Sommer vereinbarte Kaufoption liegt bei 25 Millionen Euro – ein Betrag, den Juventus komplett als Gewinn verbuchen würde. Für David hatten die Bianconeri 2025 keinen Cent Ablöse gezahlt.
Der Start des kanadischen Nationalstürmers in Spanien verlief bemerkenswert. David traf in seinen ersten drei Ligaspielen – gegen Real Sociedad, Osasuna und im Derby gegen Real Madrid. Damit ist er erst der siebte Spieler der Vereinsgeschichte, dem das gelang. Der Letzte vor ihm war Lubo Penev im Jahr 1995.
Für Atlético steht der Kanadier in dieser Saison bei sieben Einsätzen und drei Toren sowie zwei Vorlagen. Zum Vergleich: In der Serie A brauchte er für dieselbe Ausbeute 19 Partien. Neun Schlüsselpässe hat er außerdem gespielt.
Bei der Alten Dame wollte man die Lücke im Sturmzentrum mit Randal Kolo Muani (27, Vertrag bis 2031) füllen, der ehemalige Frankfurter kommt auf zehn Einsätze und drei Treffer. Restlos überzeugen konnte der Neuzugang bisher nicht.
Auch bei Leihgabe Nick Woltemade (24, bei zwei Toren aus acht Spielen) wird die Kritik immer lauter. Tuttosport berichtete nach der Niederlage zu Hause gegen Lazio Rom (0:3), dass Juventus "keinen Mittelstürmer hat" und auch keinen Anführer.