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Vor dem entscheidenden Treffer von Rayan Philippe hat Trainer Merlin Polzin ein Foul ausgemacht.
Trainer Merlin Polzin vom Hamburger SV hat nach der bitteren Niederlage beim Aufsteiger SC Paderborn (0:1) seinem Unmut über die entscheidende Szene Luft gemacht. „Natürlich ist es ein klares Foulspiel“, sagte der 35-Jährige mit Blick auf die Entstehung des Siegtreffers.
Ausgerechnet der vom HSV an Paderborn ausgeliehene Stürmer Rayan Philippe hatte mit seinem Jokertor (88.) für den späten K.o. der Hamburger gesorgt. Doch Polzin monierte bereits die Entstehung des Treffers. Im Luftkampf um den Ball habe Paderborns Felix Götze ein Foul an HSV-Abwehrspieler Warmed Omari begangen. „Der Spieler geht nur in den Mann rein, nachdem Warmed den Ball geköpft hat. Es muss gepfiffen werden“, sagte der Coach.
Dabei kritisierte Polzin nicht den Schiedsrichter an sich. Die Linie von Martin Petersen sei „völlig okay“ gewesen, sie müsse allerdings auch „über 90 Minuten gegeben sein. Das war heute einfach in der Szene nicht der Fall“, so Polzin, dem es angesichts der Bedeutung der Partie „schwerfällt, das zu akzeptieren“. „Es ging für beide Mannschaften um sehr, sehr viel“, betonte er.
Kapitän Yussuf Poulsen pflichtete seinem Trainer bei: „So wie die Linie heute ausgelegt wurde und so viel wie gepfiffen wurde, dann ist das halt ein Foul.“ Mit der Leistung des Teams waren beide unzufrieden. „Das war kein gutes Spiel von uns“, sagte Polzin. „Heute saßen die Pässe nicht, saßen die Kontakte nicht, stimmten die Laufwege nicht. Dann wird es schwierig, ein Bundesligaspiel zu gewinnen“, bilanzierte Poulsen.