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Am Montag starb Teneriffas Spieler Jesús de Miguel nach einem Zusammenprall mit einem Goalie. Nun wurde er in Navahermosa beerdigt.
Publiziert heute um 16:22 Uhr
Angehörige, Freunde und hochrangige Vertreter des spanischen Fussballs haben von Jesús de Miguel Abschied genommen. Die Trauerfeier für den 30-Jährigen fand an seinem Heimatort Navahermosa in der Provinz Toledo südwestlich von Madrid statt.
De Miguel war Montagabend bei dem Zweitligaspiel seine Clubs CD Teneriffa gegen den FC Andorra hart mit dem gegnerischen Goalie zusammengestossen und später im Spital gestorben. Der vorläufige Autopsiebericht nennt eine «unfallbedingte Brustverletzung» als Todesursache, wie die Kanaren-Zeitung «Canarias7» berichtete.
Der spanische Verbandschef Rafael Louzán sprach der Familie de Miguels sein Mitgefühl aus. «Es ist ein unersetzlicher Verlust», sagte er in Navahermosa. Diese Tragödie müsse Ansporn sein, die Notfallversorgung in den Stadien weiter zu verbessern. «Es ist ein sehr schwerer Tag. Der Fussball muss heute vereint sein», fügte Louzán hinzu.
Auch Spaniens Nationaltrainer Luís de la Fuente nahm an der Trauerfeier teil. «Aus Schmerz und Mitgefühl übermitteln wir ihnen unser Beileid und unseren Respekt. Es ist der beste Weg zu zeigen, dass der Fussball vereint ist. Eine feste Umarmung an alle ihre Angehörigen», sagte er vor Journalisten. Auch Präsidenten grosser Clubs, allen voran Florentino Pérez von Real Madrid, erwiesen de Miguel die letzte Ehre. Die Beisetzung selbst sollte anschliessend im engsten Familienkreis stattfinden.