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Nach seinem Fehlen in der Champions League bei Bodö/Glimt (0:1) wird Nico Schlotterbeck aller Voraussicht nach in die Startelf des BVB am Samstag bei Union Berlin zurückkehren. Zumindest bestätigte Trainer Niko Kovac am Freitag auf der Pressekonferenz, dass Schlotterbeck wieder zur Verfügung stehe.
Der deutsche Nationalspieler hatte das Spiel in Norwegen aufgrund von Belastungssteuerung verpasst. Der 26-Jährige hatte sich während der Länderspielpause eine Sprunggelenksverletzung zugezogen, stand aber nur wenige Tage später wieder in der Startelf der Borussen beim 2:2 gegen Werder Bremen.
"Er hat das Go gegeben, die Ärzte haben das Go gegeben. Wir werden sehen, wie lange er das aushalten kann, aber ich gehe davon aus, dass er 90 Minuten gehen kann", sagte Kovac vor der Partie gegen die Hanseaten.
Schlotterbeck stand letztlich die gesamte Spieldauer auf dem Platz und traf sogar zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung. Dass der BVB aber erstmals in dieser Saison in der Bundesliga Punkte liegen ließ, konnte auch der Stellvertreter-Kapitän (für den verletzten Emre Can) nicht verhindern. Werder kam in der Schlussphase per Doppelschlag von Ludovit Reis (88.) und Ex-Dortmunder Niclas Füllkrug (90.+2) noch zu einem Remis.
BVB-Trainer Niko Kovac hat die Kritik am positionsfremden Einsatz von Offensivspieler Maximilian Beier auf der rechten oder linken Schiene vehement zurückgewiesen.
Darauf angesprochen, dass Beiers deutlich defensivere Rolle "viele" rund um den Verein beschäftige und es nicht danach aussehe, als fühle sich der Nationalspieler wohl, fragte Kovac: "Wer sind die 'viele'?"
Als der Reporter mit "Experten" antwortete, griff Kovac direkt ein: "Nein, nein, nein, nein. Bitte. Wir müssen die Kirche auch mal im Dorf lassen. Wir können nicht aus einer Minderheit eine Mehrheit machen. Das ist gang und gäbe in der heutigen Zeit. Ich weiß, was Maxi kann und ich rede viel mit ihm. Er hat schon viele richtig gute Spiele da gemacht", sagte Kovac und ergänzte mit Blick auf die 0:1-Niederlage bei Bodö/Glimt am Mittwoch: "Defensiv hat er es gut gemacht, offensiv war es allgemein schwierig für uns."
Beier mache es schlichtweg "richtig gut" und "er identifiziert sich mit allem, was ich sage. Wenn es sein müsste, würde er auch sofort ins Tor gehen. Das lasse ich daher nicht stehen. Das ist mir zu billig", stellte Kovac klar.
Datum |
Wettbewerb |
Spiel |
Samstag, 17. Oktober (15.30 Uhr) |
Bundesliga |
Union Berlin vs. Borussia Dortmund |
Dienstag, 20. Oktober (18.45 Uhr) |
Champions League |
Sabah FK vs. Borussia Dortmund |
Samstag, 24. Oktober (18.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt |
Dienstag, 27. Oktober (20.45 Uhr) |
DFB-Pokal |
Borussia Dortmund vs. Werder Bremen |