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Doping-Sperre: Wimbledon-Siegerin darf ihren Freund nicht anfeuern

Im Sommer wurde Marketa Vondrousova wegen eines verweigerten Dopingtests für vier Jahre gesperrt. Jetzt erzählt die Tschechin, wie sehr sie die Sperre trifft.

Doping-Sperre: Wimbledon-Siegerin darf ihren Freund nicht anfeuern
WTA, Dopingsperre, Freund

Im Sommer wurde Marketa Vondrousova wegen eines verweigerten Dopingtests für vier Jahre gesperrt. Jetzt erzählt die Tschechin, wie sehr sie die Sperre trifft. Auf Instagram verrät sie: Ihren Freund, einen Tennis profi, darf sie nicht vor Ort anfeuern.

Die frühere Wimbledon-Siegerin Marketa Vondrousova sitzt derzeit eine vierjährige Dopingsperre ab. Eine verweigerte Probe führte dazu, dass die 27-jährige Tschechin seit diesem Jahr nicht mehr auf derNeben der verbotenen Teilnahme an Turnieren darf Vondrousova nicht bei ihrem Tennisclub trainieren oder dessen Infrastruktur benutzen.

«Die Sperre betrifft aber auch mein persönliches Leben und meine Beziehungen», schreibt die ehemalige Weltnummer 6. Die meisten ihrer Freunde seien Teil der Tenniswelt – ihnen darf sie nun nicht mal mehr vor Ort zusehen. Besonders hart ist das im Fall ihres Freundes, der ebenfalls Tennis-Profi ist.

«Wegen meiner Sperre kann ich nicht an seine Turniere gehen und ihn unterstützen. Nicht mal als normale Zuschauerin ohne Akkreditierung. » Trotzdem reise sie jeweils an die Veranstaltungsorte mit, so Marketa Vondrousova.

«Aber währenddem er spielt, sitze ich in einem Hotelzimmer und schaue seine Matches auf einem Bildschirm, statt bei ihm zu sein und ihn anzufeuern. » Marketa Vondrousova zeigt ihren neuen Alltag: Dem Freund muss die Wimbledon-Siegerin via Stream zuschauen. - Instagram/marketavondrousova Etwas, das eigentlich «komplett normal» für alle anderen sei, sei für sie «plötzlich unmöglich» geworden. Beim ersten Turnier ihres Freundes nach ihrer Sperre seien ihr sogar die Tränen gekommen, schreibt die Tschechin weiter.

Obwohl die 27-Jährige gesperrt ist, wird sie weiterhin Dopingtests unterzogen. Zudem muss Vondrousova auch ihre Aufenthaltsorte sowie ein spezifisches Zeitfenster an jedem Tag mitteilen, in dem sie getestet werden könnte.zuständen litt. Sie habe die Testerin in ihrem Haus in Prag deshalb nicht reingelassen, weil sich diese nicht klar habe identifizieren wollen.wurde die ehemalige Weltnummer 6 eigenen Angaben zufolge bis heute nie. Ein Umstand, der es laut Marketa Vondrousova umso härter mache, dass einige Leute sie «Doperin» nennen.

Vondrousova: «Ich finde es traurig, wie einfach Leute solche Sachen sagen ohne dabei zu überlegen, wie sehr ihre Worte eine Person treffen können. »

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