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VfB Forstinning erstmals zu Null: Trainer Lösch vermisst „dreckiges Tor"
Hoffte vergeblich auf den „Lucky Punch“: Trainer (li.) Gerhard Lösch sah seinen VfB mit (rot) Anes Sefidanoski spritziger als Tobias Killers FC Moosinning.
Hoffte vergeblich auf den „Lucky Punch“: Trainer (li.) Gerhard Lösch sah seinen VfB mit (rot) Anes Sefidanoski spritziger als Tobias Killers FC Moosinning. © Christian Riedel

Der VfB Forstinning kommt beim FC Moosinning nicht über ein torloses Remis hinaus. Vor den restlichen fünf Spielen bis zur Winterpause fehlen dem Team zwei Innenverteidiger.

Forstinning – Mit einer Saisonpremiere für den VfB Forstinning endete das letzte Vorrundenspiel beim Mitaufsteiger FC Moosinning: Erstmals blieb die Mannschaft von Trainer Gery Lösch ohne Gegentreffer. Allerdings verbuchte auch die eigene Offensivabteilung keinen Torerfolg beim aus Forstinninger Sicht etwas unbefriedigenden torlosen Remis.

Die kurze Reise nach Moosinning bedeutete für den VfB auch eine kleine Rückschau in die Vergangenheit: Mit David Kamm, Felix Meier, Antonijo Prgomet und Can Bozoglu kicken nicht weniger als vier ehemals in Forstinninger Diensten stehende Akteure nun im Erdinger Landkreis.

Forstinning begann erst einmal tief gestaffelt, doch der FCM wusste mit dem Plus an Spielanteilen nicht allzu viel anzufangen. „Wir hatten ein paar Chancen durch Felix Meier und Fabian Ulitzka, aber den Schüssen fehlte die Überzeugung“, monierte Moosinnings Trainer Christoph Ball die fehlende Durchschlagskraft. Den Spannungsbogen strapazierten also beide Mannschaften mit Ausnahme eines Lattentreffers von Tobias Killer bis in das letzte Spieldrittel hinein nicht wirklich. In der Schlussphase wirkte der Gast dann aber nicht nur nach Beobachtung von Ball frischer, auch Lösch attestierte seinem Team „gefühlt mehr Körner“.

Allerdings traf der VfB im Angriff zu häufig die falschen Entscheidungen. „Und der Ball muss nicht jedes Mal schön ins Kreuzeck, das sind dann auch Instinktsachen“, vermisste Lösch ein „dreckiges Tor“. Die Chancen hierfür besaß Forstinning durchaus: bei einem von Moosinnings Torwart Daniel Auerweck abgewehrten Versuch von Leo Gabelunke und vor allem bei der besten, allerdings vergebenen Möglichkeit von Aleks Novakovic kurz vor dem Anpfiff.

„Grundsätzlich ist ein Punkt zu wenig. Aber wer weiß, wofür er noch gut ist. Am Ende können und müssen wir mit dem Punkt leben“, bilanzierte der Moosinninger Langzeittrainer die 90 Minuten. Ein wenig bange ist Lösch vor den restlichen fünf Partien vor der Winterpause. „Deswegen hätte uns ein Lucky Punch in Moosinning so gutgetan.“

In den kommenden Wochen wird nämlich neben Omer Berbic nach einer mutmaßlichen Muskelverletzung auch Kapitän Nico Weismor (Urlaub) in der Innenverteidigung fehlen. Lösch: „Die Saison wird sich in diesen fünf Spielen nicht entscheiden. Aber die müssen wir irgendwie überleben.“

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