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Der FC Bayern feiert einen wichtigen Sieg in Freiburg. Eine Szene in der Schlussphase sorgt jedoch für Diskussionen im Netz.
Freiburg – Der FC Bayern hat nach den schwierigen Tagen mit dem Zusammenbruch von Trainer Vincent Kompany und dem Trauerfall bei Joshua Kimmich einen eindrucksvollen Sieg eingefahren. Der deutsche Rekordmeister gewann beim SC Freiburg mit 3:1 (2:0) und feierte erst seinen zweiten Auswärtserfolg der aktuellen Saison.
Nach einem über weite Teile souveränen Auftritt kam in der Schlussphase nochmals Hektik auf, da die Freiburger durch ein Eigentor von Tom Bischof den Anschluss erzielten. Die Hausherren kämpften um den Anschluss und forderten in der Nachspielzeit einen Elfmeter. Auslöser war eine Szene im Strafraum, bei der Matthias Ginter köpfen wollte, allerdings von Konrad Laimer am Kopf getroffen wurde.
Während die Partie weiterlief, blutete der Freiburger Innenverteidiger stark, musste verbunden werden und sein Trikot wechseln. „Puh“, meinte sein Trainer Julian Schuster bei DAZN, als er die Szene sah. Es wirkte so, als ob er die Entscheidung von Schiedsrichter Felix Zwayer, der nicht auf den Punkt gezeigt hatte, kritisieren wollte, aber er verkniff es sich.
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Deutlicher fielen die Reaktionen auf Social Media aus. „Anscheinend darf Bayern Ginter auch ins Gesicht treten, aber Zwayer macht halt Zwayer-Sachen“, polterte ein User auf X, ehemals Twitter. Ein weiterer meinte: „Gefährliches Spiel gegen Ginter war’s bestimmt auch nur, wenn er KO geht.“ Ein anderer Fan fasste es wie folgt zusammen: „Jede Mannschaft der 1. und 2. Bundesliga bekommt diese Szene mit Ginter wegen gefährlichen Spiels gegen sich als Elfmeter gewertet. Nur der glorreiche FCB nicht.“
Doch es gab auch andere Meinungen zu der Situation. „Laimer spielt komplett den Ball, während Ginter aktiv mit dem Kopf auf unter Hüfthöhe zum Ball geht. Komplett delusional, wer da was von Rot + Elfer faselt“, behauptete ein User. Auch andere meinten, dass der Kopf des früheren Nationalspielers zu tief war. „Gibt sicher Schiris, die geben da Elfmeter, was aber auch kompletter Dreck gewesen wäre“, glaubte einer.
Letztlich blieb die Pfeife des Referees stumm, sodass die Freiburger die dritte Niederlage in Folge kassierten. Die Münchner zeigten sich jedoch nach den zuletzt wackeligen Auftritten auf fremden Plätzen deutlich verbessert und verdienten sich die drei Punkte. Somit thronen sie nach dem siebten Spieltag an der Spitze der Bundesliga – einen Platz, den sie bis Saisonende nicht mehr hergeben wollen. (smu)