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Schonungslos ehrlich und realistisch, aber trotzdem mit erkennbar großer Vorfreude – so startet die US-amerikanische Ski-Heldin Mikaela Shiffrin in die am kommenden Wochenende in Sölden beginnende neue Saison des Ski-Weltcups! Im Kampf um den Gesamtweltcup sieht sich die inzwischen 31-Jährige nicht als Titelanwärterin, „dieser Teil meiner Karriere ist, befürchte ich, vorbei ...“
Viel eher glaubt Shiffrin, die den anstehenden Ski-Winter für sich selbst ob einiger Umstellungen in der Rennplanung als „Erkundungssaison“ definiert, an Läuferinnen wie etwa die Deutsche Emma Aicher.
Diese trete nun in ein unglaubliches Stadium ihrer Karriere ein, die „Primetime-Phase“, so Shiffrin im Interview mit ServusTV.
Verlagerung ihres Fokus weg vom Slalom
Völlig ausschließen will sie freilich nicht, dass sie im Gesamtweltcup auch heuer vorne mitfahren kann – die Verlagerung ihres Fokus weg vom Slalom hin zu Riesentorlauf und Super-G sei allerdings mit Unsicherheiten behaftet.
Allerdings: „Es fühlte sich irgendwie so an, als müsste sich definitiv etwas ändern“, so Shiffrin.
„Ich muss nur herausfinden, was genau mich dazu motiviert, jeden einzelnen Tag zum Training zu kommen, und was mich dazu bringt, mich noch stärker auf diesen Sport einzulassen.“