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(Motorsport-Total.com) - "Es wird fantastisch werden. Ich meine, es wird ein großes Problem sein, weil er sicher unglaublich schnell sein wird, aber es wird fantastisch sein." - MotoGP-Legende Valentino Rossi zollt vor dem großen Aufeinandertreffen in der GT-World-Challenge (GTWC) Europe mit Max Verstappen schon einmal viel Respekt.
Valentino Rossi trifft erstmals in einem Rennen auf Max Verstappen Zoom
Gegenüber Sky Sport Italien spricht der BMW-Pilot, der seit 2022 Vollzeit-GT3-Profi ist, über das anstehende Duell mit dem Formel-1-Dominator: "Ich muss sagen, ich hätte mir nie vorgestellt, dass ich einmal ein Rennen gegen Max Verstappen fahren würde. Es ist für jeden großartig, ihn dabei zu haben. Ich hoffe, ich bekomme die Chance, hinter ihm herzufahren und zu sehen, wie er fährt."
Rossi beendet mittlerweile seine fünfte Saison im GT3-Sport, hat aber natürlich im Umgang mit Rennfahrzeugen noch immer deutlich weniger Erfahrung als die meisten anderen Fahrer, die am 3-Stunden-Rennen der GTWC Europe an der Algarveküste teilnehmen. (Alle Infos zum Rennen!)
Verstappen teilt sich im 4,653 Kilometer langen Autodromo Internacional do Algarve den Mercedes-AMG GT3 #3 von Verstappen Racing mit Chris Lulham und Ben Barnicoat. Der Niederländer reist nach zwei Formel-1-Siegen in Folge in Singapur und Malaysia an die Algarve. Rossi steuert in derselben Klasse einen BMW M4 GT3 Evo für das Team WRT an der Seite von Neil Verhagen und Max Hesse.
"Ja, ich hoffe, dass ich ihn sehe. Er ist ein sehr cooler Typ, also hoffe ich, mich mit ihm zu unterhalten", sagt Verstappen bei Sky über Rossi, schränkt mit Blick auf das Renngeschehen jedoch ein: "Ich meine, es ist schön, aber ich hoffe nicht, ihn im Rennen zu sehen. Das wäre normalerweise ein gutes Zeichen." Damit verfolgt Verstappen also ein diametral anderes Ziel als Rossi.
"Ich hoffe eigentlich, niemanden zu sehen, sondern einfach vorne zu sein und einen guten Job zu machen", führt der Red-Bull-Pilot weiter aus. "Aber man weiß nie. Das Feld ist extrem kompetitiv, also freue ich mich einfach auf die Herausforderung." Neben Rossi und Verstappen starten 18 weitere mit absoluten Vollprofis besetzte GT3-Fahrzeuge ins Rennen.
Für den 29-Jährigen ist der Ausflug in den GT3-Sport eine willkommene Abwechslung zum Grand-Prix-Alltag. "Es unterscheidet sich sehr von der Formel 1, aber ich liebe es", sagt Verstappen. "Ich habe dieses Jahr auf der Nordschleife schon einen Vorgeschmack bekommen, und Portimao ist eine sehr coole Strecke zu fahren. Ich werde es einfach genießen und natürlich werden wir als Team schauen, dass wir unser Bestes geben, um ein gutes Ergebnis herauszuholen."
Verstappen springt selbst an Grand-Prix-Wochenenden manchmal seinem Team noch zur Seite, wenn es darum geht, Daten zu analysieren und den Mercedes-AMG GT3 schneller zu machen. 2027 will Verstappen wieder beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen und erstmals die 24 Stunden von Spa versuchen, den Saisonhöhepunkt der GTWC Europe.