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Ich hatte jetzt das Glück, innerhalb kurzer Zeit ganz privat zwei Heimspiele von RB Leipzig zu sehen. Und ich muss feststellen - es hat sich gelohnt.
Die Frankfurter Eintracht ging im Leipziger Wirbel mit 0:6 unter, jetzt fegte RB mit dem kalten November-Wind im Rücken die armen Augsburger mit 5:2 aus der Red-Bull-Arena. Die Sachsen haben sich erst einmal festgesetzt in der Liga-Spitze, liegen nur drei Punkte hinter Bayern München und sind mit fünf Siegen aus fünf Partien die beste Heimmannschaft.
Der Verein hat eine Mannschaft, die gespickt ist mit jungen Fußballern wie Brajan Gruda, Tidiam Gomis, Antonio Nusa oder Ezechiel Banzuzi und gestandenen Profis wie Christopher Nkunku, David Raum oder Christoph Baumgartner. Die Jungs machen Spaß mit ihrem Spektakel-Fußball, und Gruda könnte ein ganz Großer werden.
Wer völlig frei ist von Fan-Ideologien und einfach ein schönes Wochenende mit Bundesliga-Fußball verbinden möchte, sollte ruhig mal nach Leipzig fahren. Nur die Käsestange in der Halbzeitpause war scheußlich.