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David Raum wurmt es, dass er nicht bei der Nationalmannschaft dabei ist. Der RB-Kapitän antwortete mit einem direkten Freistoßtor und ansteigender Form.
08.11.2026, 05:00
Leipzig/ukr – Die Antwort kam prompt. David Raum hatte bereits gegen Manchester City einen Lattenknaller, nun sprang der Ball bei RB Leipzigs 5:2 (3:1) gegen den FC Augsburg vom Innenpfosten ins Tor. Es war das wichtige 3:1 gegen den FCA noch vor der Pause (45.+1) und Raums drittes direktes Freistoßtor für RB – das erste seit über einem Jahr.
Ein weiterer Beleg für Raum ansteigende Form nach dem WM-Loch. „Alles, was in den vergangenen Wochen über mich und drumherum berichtet wurde, ging mir auf gut Deutsch auf den Sack. Heute war es an der Zeit, eine Antwort zu geben, was ich mit meinem Freistoßtor getan habe”, sagte Raum nach Abpfiff bissig.
Der 28-Jährige kann sich in der anstehenden Länderspielpause wieder voll seiner weiteren Formverbesserung widmen. Denn Bundestrainer Jürgen Klopp verzichtet diesmal auf Raums Dienste. „Natürlich ist es eine Enttäuschung. Ich würde lügen, wenn es nicht so wäre”, ärgerte sich der gebürtige Nürnberger.
Doch zwischen Klopp und Raum gibt es keinen Zwist. „Ich respektiere sehr, dass er mir die Entscheidung auch begründet hat. Für mich ist wichtig, dass er es mir erklärt hat und wir einen guten Austausch hatten. Ich habe ihm gesagt, dass ich die Entscheidung respektiere und ihm viel Erfolg wünsche”, berichtete der Linksverteidiger.
Und weiter richtete er aus: „Er soll alle von mir grüßen, weil die Nationalmannschaft für mich schon wie eine zweite Heimat geworden ist. Ich habe ihm aber auch ganz ehrlich gesagt, dass ich mit Leistung antworten werde, damit er beim nächsten Mal nicht um mich herumkommt. Da habe ich heute den ersten Schritt gemacht. Jetzt drücke ich den Jungs ganz fest die Daumen, damit wir als Fußball-Deutschland wieder eine Nationalmannschaft haben, auf die ganz Deutschland stolz ist.“