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Der Nordische Kombinierer holte sich den Staatsmeistertitel von der Normalschanze. Bei den Springern ging Salzburg leer aus.
17. 10. 2026, 17:46 Uhr Lesedauer: 1 Minute
Spannung brachte die österreichisen Meisterschaft der Nordischen Kombinierer in Stams und Seefeld. Thomas und Stefan Rettenegger sorgten für für Furore. Nach dem Sprungdurchgang in Stams ging Thomas als Führender in die Loipe, dessen Bruder Stefan startete als Dritter mit einem Rückstand von 32 Sekunden ins Rennen. Im Laufe des Wettkampfes entwickelte sich an der Spitze ein packender Zweikampf zwischen den beiden Brüdern, bei dem am Ende Stefan mit einem Vorsprung von 3,8 Sekunden hauchdünn die Nase vorne hatte. Platz drei sicherte sich der Steirer Paul Walcher (+1:30,9 Min.).
Stefan Rettenegger sagte: „Das war heute eine ganz enge Geschichte und Thomas hat richtig stark dagegengehalten. Ich hatte heute schon ein wenig zu kämpfen, war letzte Woche krank und das habe ich schon noch gespürt. Ich konnte mich auf der Loipe aber richtig überwinden, obwohl ich glaube, dass wir beide heute sehr gelitten haben. Glücklicherweise war ich dann am Ende minimal vorne. Das war heute mein insgesamt dritter Titel, der Tag war richtig cool und es ist sehr schön, dass ich schon ein kleines Ausrufezeichen für den Winter setzen konnte.“
Bei den Damen feierte Lisa Hirner einen souveränen Star-Ziel-Sieg und krönte sich mit einem Vorsprung von 1:17,5 Minuten auf die Tirolerin Annalena Slamik zur neuen Staatsmeisterin. Platz drei ging an die erst 16-jährige Steirerin Anna Brandner (+2:51,1 Min.).
Die Skisprung-Elite kämpfte auf der Brunnental-Schanze in Stams um die Staatsmeistertitel. Bei den Damen sicherte sich die Kärntnerin Hannah Wiegele den Titel und setzte sich gegen die Oberösterreicherin Julia Mühlbacher sowie die Steirerin Luise Tritscher durch. Bei den Herren durfte sich Jonas Schuster über den begehrten Staatsmeistertitel freuen.
Der 23-Jährige, der nach dem ersten Durchgang noch auf Platz drei gelegen war, legte im Finaldurchgang noch einmal ordentlich zu und schnappte sich schlussendlich den Sieg. Platz zwei sicherte sich der frischgebackene „Aufsteiger des Jahres“ Stephan Embacher. Das Podest komplettierte Clemens Aigner, der damit für einen Tiroler Dreifachsieg sorgte.