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Österreich ist die beste Skisprung-Nation der Welt. Ein Sieg bei den rot-weiß-roten Meisterschaften bringt also weit mehr als nur sportliches Prestige. Jungstar Jonas Schuster tankte mit dem Titel auf der Normalschanze in Stams viel Moral für den nahenden Weltcup.
Nach dem siebenten Platz auf der Großschanze in Innsbruck belohnte sich am Samstag Jonas Schuster für eine starke Vorbereitung. Der 23-jährige „Adler“ aus Mieming krallte sich in Stams vor Stephan Embacher und Clemens Aigner den Titel auf der kleinen Schanze: „Am Bergisel bin ich nicht so gut gesprungen, in Stams hatte ich von Anfang an ein richtig gutes Gefühl.“
Meine Teamkollegen sind allesamt Weltklasse-Springer. Wenn man sie an einem Tag auf der gleichen Schanze schlägt, ist das schon eine super Leistung.
Jonas Schuster
Mit dem zweiten ÖM-Gold nach Eisenerz 2024 tankte Schuster viel Selbstvertrauen für den nahenden Winter: „Meine Teamkollegen sind allesamt Weltklasse-Springer. Wenn man sie an einem Tag auf der gleichen Schanze schlägt, ist das eine schon super Leistung.“
Für den Sprung ist es ein großer Unterschied, ob wir auf einer Keramik- oder einer Eisspur anfahren.
Jonas Schuster
Die österreichischen Titelkämpfe waren übrigens der letzte „echte Sommer-Wettkampf“. Das Finale im Sommer-GP in Klingenthal (24./25. Oktober) wird bereits auf Eisspur ausgetragen. Für Jonas ein wichtiger Test vor der Weltcup-Saison: „Für den Sprung ist es ein großer Unterschied, ob wir auf einer Keramik- oder einer Eisspur anfahren.“
Arbeiten an Feinheiten
Ebenso gilt es als große Herausforderung, die Sommer-Form in den Winter zu retten. Der Skisprung-Weltcup geht erst am 20. November im norwegischen Lillehammer los. Schuster fühlt sich gerüstet: „Ich werde noch an Feinheiten arbeiten, aber keine großen Baustellen mehr auftun.“