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Der Oftringer Ninja-Athlet hat die Vorrunde von « Ninja Warrior Germany» mit der zweitschnellsten Zeit abgeschlossen. Im neuen Speed-Duell setzte er sich gegen zwei Konkurrenten durch – und sicherte sich damit 5000 Euro sowie den direkten Einzug ins Finale.
«Die Vorrunde ist für mich mental eigentlich am schwierigsten», sagt Sandro Scheibler. Den grössten Druck spüre er schon beim Aufwärmen. Auf der Startplattform sei er dann immer voll im Fokus. Die Hindernisse in der diesjährigen «Ninja Warrior Germany»-Vorrunde waren sehr abwechslungsreich und fordernd: Viele davon verlangten Balance, besonders gefordert habe ihn aber das neue Hindernis «Stangenraster».
Dabei muss Scheibler mit einer beweglichen Stange einen Mechanismus einrasten und anschliessend zum nächsten Hindernis springen. Die Mega-Wall war dieses Jahr 5,60 Meter hoch – zehn Zentimeter mehr als im Vorjahr. Auch die normale Wand wurde auf 4,50 Meter erhöht. Scheibler entschied sich spontan, ob er einen Versuch an der Mega-Wall wagen wollte.
Nach dem letzten Hindernis schätzte er seine Chancen im Speed-Duell höher ein, wenn er auf den Versuch verzichtete.
«Am Ende war das die richtige Entscheidung», sagt er rückblickend. Mit der zweitschnellsten Zeit qualifizierte sich der Oftringer für das Speed-Duell der vier Besten. Sein erstes Duell gegen Jonathan Jung gewann er mit Vorsprung. Danach traf er auf Frederik Becker.
Die beiden kennen sich aus der Ninja-Szene: Becker hatte bei einem Wettkampf von Scheibler ein T-Shirt aus dessen Trainingshalle Schür gewonnen.
«Er ist während des Duells in diesem Shirt gelaufen, genauso wie ich», erzählt Scheibler. Das Duell sei haarscharf gewesen. Am Ende setzte er sich durch.
«Das war für mich emotional sehr schön. » Neben dem Sieg bedeutete das auch 5000 Euro Preisgeld und ein direktes Ticket fürs Finale. Das Halbfinale mit Scheibler zeigt RTL am 20. November.
Aufist die Folge bereits eine Woche früher verfügbar. Dort will Scheibler dann trotzdem um die beste Zeit kämpfen. Dafür gibt es weitere 10’000 Euro zu gewinnen. Für Scheibler war nicht nur der Wettkampf besonders.
Vier Kinder, die regelmässig in der Schür trainieren, schauten mit ihren Müttern zu. Auch seine Verlobte war mit ihren Eltern dabei.
«Es war für mich mega schön, so viel Unterstützung aus der Heimat zu haben», sagt er. Die Schür-Shirts waren in der Vorrunde gleich mehrfach zu sehen: Auch Sophie Hug, die beste Frau des Abends, trug eines. Aus den vergangenen Staffeln hat Scheibler gelernt, Hindernisse nicht zu unterschätzen. 2024 schaffte er es, Stage 3 zu buzzern, und kam so zum Mount Midoriyama. 2025 schied er in Stage 2 aus – zwei Sekunden fehlten.
Heute versucht er, Hindernisse effizienter zu bewältigen und die Pausen auf den Plattformen besser einzuteilen. Wenn er in der Schür Parcours für Wettkämpfe aufbaut, achtet er darauf, wie lange er für Hindernisse einplant und wie viel Zeit er tatsächlich braucht.
«Je mehr Erfahrung man hat, desto besser geht es», erklärt er. Mit Trainer Toni Hasler hat er intensiv auf den Mount Midoriyama hingearbeitet.
«Die Vorrunde ist erstmal durch, das Finalticket steht und jetzt heisst es: Step by Step. »Der Oftringer Ninja-Athlet Sandro Scheibler ist im Finale von «Ninja Warrior Germany» knapp in Stage 2 ausgeschieden. Rückblickend spricht er über Enttäuschung, Learnings – und über seine neue Rolle als Botschafter für Schweizer Erbsen und Bohnen. Sandro Scheibler aus Oftringen steht erneut im Rampenlicht von «Ninja Warrior Germany».
Der 25-Jährige hat einen entscheidenden Schritt gewagt: Er lebt heute hauptberuflich vom Sport – und will nun den Titel holen. Wie holt man Bronze bei «Ninja Warrior»? – «Man darf sich selbst nicht zu viel Druck machen», sagt Sandro Scheibler Klettern, springen, hangeln – und auch mal stürzen: Der Oftringer «Ninja Warrior Germany»-Drittplatzierte Sandro Scheibler ist ein wahrer Parkour-Wirbelwind.
Im zt Talk sagt der 23-Jährige, warum locker bleiben wichtig ist, wie er in der jüngsten Staffel die Bronze-Medaille holte, wo er seine mentale Stärke trainiert – und welche Ziele er 2024 hat. Copyright © Aargauer Zeitung. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Aargauer Zeitung ist nicht gestattet.
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