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Schopp wütet nach Foulspiel: "Er hat sich was gebrochen"
Schopp wütet nach Foulspiel: "Er hat sich was gebrochen"
Foto: © GEPA

Der TSV Hartberg feiert am Freitagabend einen klaren 4:0-Auswärtssieg gegen den GAK.

Bei Trainer Markus Schopp hält sich die Freude über den Erfolg nach dem Spiel allerdings in Grenzen.

"Er hat sich was gebrochen"

Vor allem die Schiedsrichterleistung von Isa Simsek sorgt beim 52-Jährigen für großen Ärger. Bereits nach wenigen Sekunden begeht Alexander Hofleitner ein unnötiges und schweres Foul an Hartberg-Spieler Paul Komposch.

Der Verteidiger muss daraufhin ausgewechselt werden und liegt nach Angaben von Markus Schopp im Krankenhaus.

"Er hat sich was gebrochen", bestätigt der Trainer nach dem Spiel im Interview bei "Sky". Eine Gelbe Karte sieht Hofleitner für sein Foulspiel allerdings nicht - sehr zum Ärger von Schopp.

Der Steirer nimmt deshalb die Schiedsrichter in die Pflicht: "Mein Spieler ist schwer verletzt. Ich verlange von den Schiedsrichtern, dass sie sich vorbereiten. Für mich entzieht es sich jeder Logik, dass der Spieler noch am Platz ist."

"Vorgabe ist nicht, dass wir Spieler foulen"

Schopp erinnert dabei an die Situation aus dem Grazer Derby, als eine ähnliche Aktion zur schweren Verletzung von Sturm-Torhüter Daniil Khudyakov führte. Auf diese aggressive Spielweise der Grazer sollte der Schiedsrichter vorbereitet sein, betont der Hartberg-Trainer.

GAK-Coach Gerald Scheiblehner sieht den Vergleich der beiden Aktionen jedoch als "unfair". Zudem stellt er klar: "Die Vorgabe ist nicht, dass wir Spieler foulen."

"Der Papa wird mir eine Watschn geben zu Hause"

Deutlich bessere Laune haben die beiden Torschützen Marco Hoffmann und Nikolaus Feldhofer. Feldhofer wird nach seinem provokanten Torjubel in Richtung der GAK-Fans mit einer Gelben Karte verwarnt.

Im Gespräch nach dem Spiel meint der Sohn des ehemaligen GAK-Trainers Ferdinand Feldhofer mit einem Lachen: "Der Papa wird mir eine Watschn geben zu Hause."

Dass Feldhofer offenbar einen Torriecher entwickelt hat, kommentiert der 19-Jährige gelassen mit einem Seitenhieb an den Vater: "Viel vom Papa hab ich mir nicht abgeschaut."

"Ein paar fehlen mir noch"

Sein Teamkollege Marco Hoffmann führt nach seinem Doppelpack die Torschützenliste der ADMIRAL Bundesliga mit acht Treffern an. Der 22-Jährige hat allerdings eine genaue Zahl an Toren im Kopf: "Ziele wurden sich gesetzt, ein paar fehlen mir noch", stapelt der Hartberger Stürmer hoch.

Seinen Treffer zum 1:0 mit der Ferse kommentiert Hoffmann mit einem Schmunzeln: "Überragend genommen muss man sagen!"

Es läuft aktuell bei den Hartbergern.

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