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Leroy Sané, Manuel Neuer oder Mesut Özil: Der FC Schalke 04 hat schon einige Weltstars hervorgebracht. Doch wann gelingt den Königsblauen der nächste große Wurf? Hinter den Kulissen arbeitet der Revierklub längst daran, neue Talente zu entdecken und gezielt zu fördern.
Eine entscheidende Rolle spielt dabei Maximilian Lüftl. Der Kaderplaner ist erst seit Januar 2026 bei Schalke und stieg bereits im Sommer zum Direktor Scouting und Transfers auf. Er verrät jetzt, wie die Königsblauen bei der Spielersuche vorgehen.
📌 Fakten zu Maximilian Lüftl
Auch bei der Talentsuche verfolgt der Traditionsverein aus Gelsenkirchen einen klaren Plan. Die besten Nachwuchsspieler aus der Region sollen möglichst früh zum Verein kommen. Schließlich zeigt die Vergangenheit, wie wichtig eine enge Verbindung zwischen jungen Spielern und den Königsblauen sein kann. Dazu zählen eben Spieler wie Sane, Neuer oder Özil.
„Wenn man die Historie der Jungs ansieht, die hier den Weg in die Arena geschafft haben, dann sind es oftmals die Jungs gewesen, die schon sehr früh auf Schalke gespielt haben und sich auch emotional an den Verein gebunden haben.“ Dafür setzt der S04 auf moderne Technik. Die eigens entwickelte Datenbank „StatsLibuda“ sammelt Informationen über Spieler aus verschiedenen Ligen. Anhand festgelegter Positionsprofile sucht der Klub nach passenden Kandidaten.
Zudem spielen Daten- und Videoanalysen eine größere Rolle. Erst danach beobachten die Scouts ausgewählte Spieler persönlich. Auch medizinische Untersuchungen führt Schalke mittlerweile ausführlicher durch. Lüftl setzt dabei besonders auf „Detailverliebtheit“.
Dass bei Transfers nicht nur Zahlen zählen, machte der Kaderplaner ebenfalls deutlich. Angesprochen auf ein Trikot mit der Nummer acht für Robin Gosens, hielt er sich bedeckt. Eines stellte Lüftl allerdings klar: „Am Ende geht es auch im Fußball sehr um Emotionen und wir hier auf Schalke sind ein emotionaler Verein.“ Genau diese Stärke wollen die Königsblauen künftig nutzen.