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Borussia Mönchengladbach stehen richtungsweisende Wochen bevor. In den fünf abschließenden Bundesligapartien vor der Winterpause geht es gegen vier Teams aus der oberen Tabellenhälfte, bevor es im neuen Jahr zum Duell mit Rekordmeister Bayern München kommt. Dennoch müssen langsam Punkte her, damit der Tabellenletzte nicht den Kontakt zum rettenden Ufer verliert.
Einer der wenigen Hoffnungsträger ist derzeit ausgerechnet Joe Scally (23), der eigentlich längst aussortiert war. In seiner neuen, deutlich offensiveren Rolle hat sich der US-Amerikaner jedoch zum Topscorer der Fohlen aufgeschwungen, traf bisher viermal und bereitete ein weiteres Tor vor. Laut ‚Bild‘ steht Borussias Sportdirektor Rouven Schröder nun vor einer schweren Entscheidung.
Scallys Vertrag läuft am Saisonende aus, im Sommer droht daher ein ablösefreier Abgang. In der wirtschaftlichen Lage der Gladbacher laut der Boulevardzeitung ein Unding. Eigentlich hatte der Klub vorgesorgt und im Sommer Yukhym Konoplya (27) von Shaktar Donetsk verpflichtet, der als eine Art Königstransfer galt und die rechte Seite neu beleben sollte. Doch der zog sich in der Vorbereitung einen Innenbandriss zu und konnte sich nach seiner Rückkehr nicht gegen Scally durchsetzen.
Auch Daiki Hashioka (27) ist derzeit hintendran. Auch am Freitag lieferte Scally wieder eine gute Leistung ab und erzielte gegen den Hamburger SV (1:3) den zwischenzeitlichen Ausgleich. Sport-Boss Schröder muss sich nun entscheiden, ob er auf eine dringend benötigte Millioneneinnahme verzichten möchte, da Scally im Kampf um den Klassenerhalt derzeit zu wichtig ist.