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Ski-Superstar verpasst Weltcup-Auftakt verletzt und muss operiert werden

Bittere Nachricht kurz vor dem Auftakt des Ski-Weltcups in Sölden: Eine Kanadierin hat sich im Training schwer verletzt und muss sogar operiert werden.

München – Der alpine Ski-Weltcup startet am Samstag (24. Oktober) am Rettenbachgletscher in Sölden in die neue Saison 2026/27. Traditionell ist der Riesenslalom der Damen der erste große Gradmesser, wer nach dem Sommer wirklich in Form ist. Das Teilnehmerfeld brennt auf den Auftakt – doch ausgerechnet die Siegerin des letzten Riesenslaloms aus dem Vorjahr muss verletzungsbedingt passen.

Valerie Grenier verpasst den Weltcup-Auftakt in Sölden verletzt.
Valerie Grenier verpasst den Weltcup-Auftakt in Sölden verletzt. © Instagram / valeriegrenier und picture alliance/dpa/APA | Georg Hochmuth

Valerie Grenier fehlt beim Auftaktrennen in Österreich. Die 29-jährige Kanadierin zog sich am Samstag beim Training in Sölden eine Knieverletzung zu, wie sie auf Instagram mitteilte. Eine Operation ist für Freitag bereits angesetzt, eine endgültige Diagnose steht noch aus. Grenier hat in ihrer Karriere bereits drei Weltcup-Riesenslaloms gewonnen.

Ski-Star Grenier verpasst Weltcup-Auftakt in Sölden

Auf einem Instagram-Foto mit Krücken schildert die Kanadierin ihre Enttäuschung. „Zu sagen, ich bin am Boden zerstört, ist eine Untertreibung“, erklärt Grenier. „Ich fliege am Dienstag nach Hause. Die komplette Auswirkung der Verletzung werde ich erst erfahren, wenn ich am Freitag operiert werde.“ Den Auftakt verfolgt sie aus der Ferne und wünscht ihren Konkurrentinnen „das absolute Beste für dieses Wochenende“.

Mit Grenier fehlt beim Damen-Auftakt am 24. Oktober eine weitere prominente Läuferin. Unter anderem auch die Italienerinnen Federica Brignone und Sofia Goggia lassen den Weltcup-Start aus. Für Grenier selbst ist es ein harter Schlag, gerade weil sie im Riesenslalom zu den stärksten Fahrerinnen zählt.

Für Grenier ist es nicht die erste schwere Verletzung. Im Februar 2019 stürzte sie im Abfahrtstraining in Are heftig und brach sich den Knöchel sowie Schien- und Wadenbein. Nach fast eineinhalb Jahren kehrte sie zurück und verlagerte ihren Fokus auf Riesenslalom und Super-G. Dort näherte sie sich der Weltspitze immer weiter an.

Ende Januar 2024 folgte der nächste Tiefschlag in Cortina d‘Ampezzo. Zwei Tage zuvor hatte Grenier dort als Dritte erstmals in der Abfahrt, der Königsdisziplin, auf dem Podest gestanden. Beim Super-G fädelte sie kurz vor dem Ziel ein, flog durch die Luft und knallte auf die harte Piste. Sie brach sich den Oberarm, das Kreuzband riss, das Innenband wurde angerissen, und die Saison war vorbei. Wie lange sie nun fehlen wird, werden die kommenden Tage ergeben. (LuHa)

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