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Djokovic spielt ATP-Turnier in Basel – Zverev verliert in Shanghai

Der große Serbe benötigt dringend Punkte für das ATP-Finale. Dank einer Wildcard wertet der 39-Jährige das Feld beim Basler Tennisturnier noch einmal deutlich auf. Auch Deutsche könnten dabei sein.  

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  | Foto: Achmad Ibrahim (dpa)
Foto: Achmad Ibrahim (dpa)
Ob es tatsächlich "eines der spektakulärsten Teilnehmerfelder der Swiss-Indoors-Geschichte" ist, wie die Turnierveranstalter mitteilen, darüber dürfen die Meinungen auseinandergehen. Schließlich hat das drittgrößte Tennis-Hallenturnier der Welt in den vergangenen Jahrzehnten alles am Start gehabt, was Rang und Namen hat. Becker, Borg, McEnroe, Lendl, Sampras, Federer, Agassi, Connors, Nadal, Edberg. Diese Liste ließe sich mit etlichen klangvollen Namen ausbauen. Bis auf eine Ausnahme sollen alle Weltranglistenersten in Basel am Start gewesen sein. Doch es ist schon ein stolzes Feld, das auch diesmal beim am nächsten Wochenende mit der Qualifikation startenden 500er-Tournament servieren wird.

US-Open-Finalist Ben Shelton (ATP 4) und Taylor Fritz (12/beide USA) sind dabei, ebenso Felix Auger-Alliasime (5/Kanada), Arthur Fils (9/Frankreich), Rafael Jódar (13/Spanien), Caspar Ruud (21/Norwegen) und Alexander Bublik (20/Kasachstan). Mit Novak Djokovic, der am Freitag eine Wildcard annahm, kommt allerdings richtig Glanz in die St. Jakobshalle. Der Serbe, 39, momentan Achter der Weltrangliste, benötigt Punkte im Kampf um die Qualifikation für das ATP-Finale in Turin und hat daher kurzfristig zum ersten Mal seit 15 Jahren für Basel zugesagt. Dort ist der mit 24 Grand-Slam-Titeln erfolgreichste Spieler der Tennis-Geschichte zum vierten Mal dabei, einmal gewann er das Turnier (2009).

Drei Deutsche in der Qualifikation

Ob deutsche Profis im Hauptfeld der Swiss Indoors stehen werden, ist noch offen. Die Chancen stehen allerdings nicht schlecht. Jan-Lennard Struff (ATP 59), Yannik Hanfmann (57) und Daniel Altmaier (67) sind für die Qualifikation gemeldet, in der vier weitere Plätze für das 32er-Feld vergeben werden. Alexander Zverev (2), der am Samstagmittag deutscher Zeit beim Masters in Shanghai mit einer Dreisatz-Niederlage (7:5, 4:6, 3:6) gegen Alejandro Davidovich Fokina (26/Spanien) das Finale verpasste, wird parallel zum Basler Turnier wieder beim ATP 500 in Wien erwartet. Der Hamburger, der trotz der Niederlage in China die Nummer eins der Weltrangliste übernehmen wird, hat 2016 und 2017 am Rheinknie gespielt.
Bislang gab es drei deutsche Sieger beim Tennisturnier in Basel: Klaus Berger (1970/Schopfheim), Boris Becker (1992) und Michael Stich (1993).

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