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Erste Bank Open: De Minaur fordert nach Berrettini-Coup wieder Zverev heraus

Nach lange ausgeglichenem Beginn übernahm der Australier Alex de Minaur im Viertelfinale der Erste Bank Open gegen den Italiener Matteo Berrettini immer mehr das Zepter und peilt in der Wiener Stadthalle nach dem Zweisatz-Erfolg im Halbfinale seinen ersten Sieg gegen Alexander Zverev bei einem Einzel-Turnier an.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 30.10.2026, 22:14 Uhr

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Mit einem Zweisatz-Erfolg erspielte sich Alex de Minaur bei den Erste Bank Open in Wien ein neuerliches Duell mit Alexander Zverev.

Mit einer 3:2-Bilanz im direkten Vergleich ging der Italiener bei den Erste Bank Open durchaus ambitioniert in sein Viertelfinale gegen den an Nr. 5 gesetzten Alex de Minaur. Vom Start weg bekamen die Zuschauer in der Wiener Stadthalle lange und intensive Ballwechsel geboten, wo der Römer durchaus zuerst am Drücker war. Doch nach drei verpassten Breakchancen im ersten Aufschlagspiel des Australiers ließ der 30-Jährige beim Stand von 6:5 sogar einen Satzball verstreichen, ehe er den Gang in den Tiebreak antreten musste. Dort hatte der 27-jährige De Minaur das Momentum auf seiner Seite und verwandelte seinen zweiten Satzball per Smash.

Mit dem Satzgewinn im Rücken spielte De Minaur nach zwei abgewehrten Breakbällen wesentlich befreiter auf, zeigte dabei nicht nur seine Konter-Qualitäten sondern ließ auch seinen Gegner längere Wege gehen. Nach einer schnellen 3:0-Führung gab er sich bei eigenem Service keine Blöße mehr und besiegelte mit einem weiteren Break zum Abschluss den 7:6 (4), 6:2-Erfolg nach 1:46 Stunden.

Im Halbfinale fordert der Weltranglisten-10. wieder einmal den frisch gekürten Weltranglistenersten Alexander Zverev heraus, der dem Briten Arthur Fery im Re-Match des Wimbledon-Halbfinals eine Lehrstunde erteilte. Gegen den Hamburger konnte der Australier in 13 Partien zwar viermal den Platz als Sieger verlassen. Dabei handelte es sich aber ausschließlich um Team-Wettbewerbe wie den United Cup, ATP Cup und kürzlich den Laver Cup. Bei Einzelturnieren hatte stets der zweifache Grand-Slam-Champion Zverev die Nase vorn.

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