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Sturm-Youngster erfuhr am Montagvormittag durch einen Anruf von Teamchef Ralf Rangnick von seiner Nominierung für den ÖFB-Teamkader: „Da habe ich mich schon sehr darüber gefreut.“
Es war der (einzige) freie Tag für den SK Sturm in dieser Woche. Und doch klingelte bei Luca Weinhandl schon am Montagvormittag das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war niemand Geringerer als ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick. Und der hatte gute Nachrichten: Denn der 17-Jährige wurde für den Teamkader für die Nations-League-Spiele des Teams einberufen – und das schon für die A-Nationalmannschaft. Und damit könnte er schon vor seinem 18. Geburtstag (mit 17 Jahren und rund 10 Monaten) zum ersten Länderspiel kommen; ein Kunststück, das in jüngerer Vergangenheit vor ihm nur David Alaba 2009 (damals mit 17 Jahren und knapp vier Monaten) und der diesmal auf Abruf stehende Rapid-Akteur Yusuf Demir (17 Jahre und knapp 10 Monate) schafften.
Zurück zum Anruf: „Ich muss sagen, das hat mich schon sehr gefreut, dass ich dabei sein werde“, sagte Weinhandl am Tag danach und offenbarte: „Ich hab dann aufgelegt und auch gleich meine Mama angerufen.“ Die Freude wurde also prompt mit den Eltern geteilt. Der Schüler des BORG Monsbergergasse in Graz wird also ob der Teameinberufung noch einige Tage mehr nicht im Unterricht zugegen sein, so wie es aussieht. Worauf er sich freut? „Im Nationalteam sind einige, die schon viel erlebt und viel erreicht haben. Da gibt es sicher viel, was man lernen und sich abschauen kann“, sagte der Fernitzer, der bei der Kaderbekanntgabe Extra-Lob von Rangnick bekam: „Er hat in der jüngeren Vergangenheit bei Sturm national wie international nicht nur einen Stammplatz gehabt, sondern auch eine Schlüsselrolle übernommen“, sagte der Deutsche.
Schon beim letzten Teamlehrgang sei es zur Diskussion gestanden, Weinhandl schon für das A-Team einzuberufen. Da habe aber noch das U21-Team den Vorzug erhalten, für das es vor allem im Spiel gegen Dänemark noch um viel ging. Diesmal aber wollte Rangnick den aktuell laut transfermarkt.at wertvollsten Spieler der österreichischen Bundesliga (15 Millionen Euro) mit dabei haben. Und das wohl nicht nur als Perspektivspieler.