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Der SC Dortelweil gewinnt das Heimspiel gegen Rot-Weiss Frankfurt verdient. Zwei Rote Karten in der Schlussphase machen den Sieg am Ende zum Zittersieg.
Der Sprung ins gehobene Verbandsliga-Mittelfeld war am Sonntagnachmittag für den SC Dortelweil beim Heimspiel gegen Rot-Weiss Frankfurt das Ziel. Im Verbandsliga-Spiel setzten sich die Gastgeber mit 3:1 (1:0) durch, trotz später doppelter Überzahl und üppiger Nachspielzeit.
„Teuer erkauft“, fasste SCD-Co-Trainer Stefan Geppert die Partie kurz und prägnant zusammen. Weiter sagte er: „Wir hatten qualitativ mehr Spielanteile und auch die besseren Torchancen, deswegen geht das Ergebnis in Ordnung.“ Die erste Chance des Spiels ging von Adonai Tsehaye nach einem Kopfball aus, der aber noch von RW-Keeper Erik Dejak über die Latte gelenkt werden konnte. Rund um die 20. Minute kam der Gast mit einer Druckphase und daraus resultierenden zwei Gelegenheiten, die Dortelweil-Kapitän Yannick Rühl parierte. In diese Phase hinein gelang es den Hausherren, die Führung zu erzielen. Nach einem Dribbling schloss Marvin Strenger flach ins rechte Eck ab (21.).
Zur Pause wechselte Gültekin Cagritekin den Comebacker Maurice Reininger ein und dies sollte sich sofort bezahlt machen. „Dann ist es wie immer bei uns, wir kamen gut aus der Halbzeit raus“, so Geppert. Mit einem Knaller aus 18 Metern erhöhte Reininger auf 2:0 (48.). „Dann hat das Spiel ein wenig Fahrt verloren und erst wieder in der Schlussphase aufgenommen“, sagte Geppert. In der 72. Spielminute verkürzte der Gast durch Aoto Utsumi, für Geppert allerdings aus „abseitsverdächtiger Position.“ Der alte Abstand war jedoch prompt wiederhergestellt. Nach einem Freistoß von Reininger konnte Johannes Tatchouop per Kopf auf den 3:1-Endstand stellen (77.).
Danach dezimierte sich der SC Dortelweil. Erst wurde Gyasi Groß nach einem Schubser gegen einen RW-Spieler mit glatt Rot vom Platz gestellt (79.). Bis wenig später auch Aurel Veit das Spielfeld verlassen musste. Auch er stieß einen Gegenspieler zu Boden, nachdem er einen Angriff unterbinden wollte, in dem die SG den Ball nicht ins Aus spielte, obwohl ein Dortelweiler Feldspieler auf dem Boden lag (86.). Trotz acht Minuten Nachspielzeit und doppelter Überzahl hielt das Ergebnis.
SC Dortelweil: Rühl – Montiljo, El Allaoui (58. Veit), Gashi, Schlatter, Groß, Strenger (90. Hashemi), Tsehaye (83. Wörner), Anduleit, Tatchouop, Berhe (46. Reininger).
Im Stenogramm / Schiedsrichter: Devin Kakmaci. – Zuschauer: 130. – Tore: 1:0 (21.) Strenger, 2:0 (48.) Reininger, 2:1 (72.) Utsumi, 3:1 (77.) Tatchouop. – Rote Karten: Groß (79.), Veit (86.).