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Erste Bank Open: Alexander Zverev ist kein Schnitzeltyp mehr!

Alexander Zverev hat sich bei seiner Pressekonferenz vor Beginn der Erste Bank Open 2026 in Wien gut gelaunt gezeigt.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 24.10.2026, 18:04 Uhr

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© Getty Images

Alexander Zverev im vergangenen Jahr bei den Erste Bank Open
Alexander Zverev im vergangenen Jahr bei den Erste Bank Open

Seit zwei Tagen ist Alexander Zverev in Wien, hat sowohl auf dem Center Court wie auch in der Marx Halle trainiert. Die Laune ist gut, was nicht nur mit den beiden Grand-Slam-Titeln zusammenhängt, die Zverev in diesem Jahr gewonnen hat. Sondern auch mit seiner Affinität zur österreichischen Bundeshauptstadt. Er komme immer gerne nach Wien, die Fans seien sehr „supportive“, auch das Catering ist eines der besten auf der ATP-Tour.

Wobei der Geschmack des Weltranglisten-Ersten in jüngerer Vergangenheit geändert hat. Er sei kein Schnitzeltyp mehr, ließ Zverev bei seiner Pressekonferenz wissen. Wie die aktuellen Präferenzen aussehen, blieb dagegen im Dunkeln. 

Wenn Zverev bei den Erste Bank Open 2026 zwei Matches gewinnt, dann wird er schon Montag nach dem Turnier in Wien die Nummer eins der Weltrangliste werden. Erstmalig in seiner Karriere und ziemlich sicher für längere Zeit, wenn man sich die Rankings genauer ansieht. 

Zverev plötzlich auch auf Rasen erfolgreich

Zurückzuführen ist das auch auf eine neue Konstanz bei Zverev, der es aber nach eigener Ansicht geschafft hat, bei den Grand-Slam-Turnieren voll da zu sein. Was ihn ja sogar in Wimbledon bis ins Finale gebracht hat. Offenbar habe er sogar gelernt, auf Rasen zu spielen, so Zverev.

Fast gänzlich abgestellt hat Alexander Zverev ja Niederlagen gegen Gegner, die in der Weltrangliste mehr oder minder deutlich hinter ihm liegen. Eine der wenigen Ausnahmen war die Niederlage gegen Tallon Griekspoor im Sommer in Montreal. Wobei Zverev anmerkte: „Ein paar Matches, die ich verloren habe, hätte ich schon gewinnen sollen.“ Damit könnte auch und vor allem das Halbfinale bei den Australian Open gegen Carlos Alcaraz gemeint sein, wo Zverev schon zum Einzug ins Endspiel servierte. Auf den Spanier könnte Zverev in Wien erst am Sonntag treffen. „Bis dahin müssen Carlos und ich erst noch unsere Aufgaben erledigen.“ Und das Catering genießen. Das deutlich mehr zu bieten hat als Schnitzel.

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