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Markus Krösche hat Eintracht Frankfurt verlassen. Vor seinem Abschied tütete er allerdings einen lukrativen Deal ein, der mit Youngster Niko Ilicevic zu tun hat.
Frankfurt – Nach erfolgreichen Jahren ist die Ära Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt vor einigen Tagen zu Ende gegangen. Beim Abschied des erfolgreichen Sportvorstandes flossen einige Tränen. Noch ist unklar, wann der 46-Jährige eine neue Herausforderung annimmt – ein Engagement beim AC Milan gilt als sicher. Die SGE profitierte bis zuletzt von seinem Verhandlungsgeschick, denn: Krösche tütete offenbar einen Super-Deal ein.
Mit Niko Ilicevic besitzen die Adler ein absolutes Supertalent, das diverse Interessenten angezogen hat. Im Alter von nur 16 Jahren feierte der Youngster bereits sein Debüt in der Bundesliga. Noch dauert es, ehe der Shootingstar volljährig wird. Sobald es aber so weit ist, verwandelt sich sein aktueller Kontrakt nach aktuellen Sky-Informationen direkt in einen Profivertrag.
Das neue Arbeitspapier, das am 31. Oktober 2028 in Kraft tritt, soll für drei Jahre gültig sein. Wichtig für die Eintracht: Eine Ausstiegsklausel ist darin nicht enthalten. Die Familie von Ilicevic, zu der auch Ex-Nationalspieler Ivo gehört, hatte sich offenbar genau das gewünscht. Markus Krösche aber entschied zugunsten der Eintracht, sie nicht im Vertrag verankern zu lassen.
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Ein klares Indiz dafür, dass der Deal mit dem jüngsten Spieler der Bundesliga-Geschichte (gemeinsam mit dem Ex-Dortmunder Youssoufa Moukoko) für die Eintracht den maximal möglichen Gewinn bringen sollte. Zahlreiche Spitzenklubs aus Europa hatten Jagd auf das Wunderkind gemacht, das sich allerdings für einen Verbleib am Main entschied. Dort soll er nun behutsam aufgebaut werden.
Bayern München, Real Madrid, FC Barcelona und Manchester City hatten unter anderem gehofft, Ilicevic für sich gewinnen zu können. Anfang Juli hieß es dann aber: Der 16-Jährige bleibt der SGE treu. Sollten die namhaften Interessenten in den nächsten Jahren erneut ihre Fühler nach Ilicevic ausstrecken, bedeutet das für die Frankfurter: Die Ablöse darf ganz alleine festgelegt werden. (is)