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Der VfB Stuttgart legt einen ziemlichen Stotterstart in die Saison hin. Statt Kurs auf die Champions League-Plätze zu nehmen, dümpeln die Schwaben im Tabellenmittelfeld herum. Ermedin Demirovic ist es zu verdanken, dass die langsam aufkommende Kritik an Trainer Sebastian Hoeneß erst einmal wieder verstummt.
Mit einem Doppelpack und einer couragierten Leistung auch gegen den Ball hatte der 28-Jährige maßgeblichen Anteil an dem überzeugenden Sieg gegen Bayer Leverkusen (4:2), der für die kommenden Partien ordentlich Rückenwind bringen sollte. Demirovic harmonierte vor allem mit Deniz Undav, der ihm den zweiten Treffer auflegte.
In einer sportlich unheimlich wichtigen Woche zeigte Eintracht Frankfurt eine deutliche Leistungssteigerung. Der verdiente 3:1-Erfolg gegen dem Hamburger SV katapultierte die Hessen bis auf Platz acht der Tabelle. Dennoch lag der Fokus nach dem Erfolg gegen die Hanseaten vor allem auf Youngster Niko Ilicevic. Der offensive Mittelfeldspieler feierte nur einen Tag nach seinem 16. Geburtstag sein Bundesligadebüt. Damit stellte das SGE-Juwel den bisherigen Rekord von Youssoufa Moukoko (21/Corum FK) ein.
Der Stadionsprecher des FC Schalke 04 kann einem wahrlich leidtun. Seit Mitte Mai hat dieser die Torhymne in der Arena nicht mehr einspielen dürfen. Mit nur vier Saisontoren aus den ersten acht Ligapartien – darunter kein einziger Heimtreffer – weisen die Königsblauen die schlechteste Bilanz aller Klubs aus den europäischen Top5-Ligen auf.
Durch das schwache 0:2 gegen RB Leipzig rutschte Schalke auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Aktuell fehlt die Fantasie, wie der Bock in Gelsenkirchen umgestoßen werden soll. Immerhin: Aufstiegstrainer Miron Muslic steht intern erst einmal nicht zur Diskussion.