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Vor allem in der ersten Halbzeit bietet sich dem SSV Jahn Regensburg mehrfach die Chance, in Führung zu gehen. Nach der Pause tut sich die Jahnelf gegen formstarke Wiesbadener deutlich schwerer. Am Ende bleibt eine Serie ohne Niederlage – und die Frage, warum diesmal nicht mehr drin war.
Der SSV Jahn Regensburg trennt sich zum Abschluss der englischen Woche mit einem 0:0 von Wehen Wiesbaden. Der Jahn ließ dabei vor allem im ersten Durchgang mehrere Gelegenheiten liegen, um in Führung zu gehen. Im zweiten Durchgang fehlte gegen formstarke Gäste die Durchschlagskraft, um den Dreier zu holen. Die Jahnelf ist damit seit vier Ligaspielen
ungeschlagen.
Jahn-Cheftrainer Sascha Hildmann vertraute trotz der Pause von gerade einmal zwei Tagen zum dritten Mal in Folge der gleichen Startelf. Bei den Gästen aus Hessen gab es lediglich eine Veränderung zur vorangegangenen Partie gegen Aachen. Moritz Flotho rückte für Marcus Müller in die erste Elf von Trainer JochenSeitz.
(7.).
Der SV Wehen Wiesbaden beschränkte sich zu Beginn weitestgehend auf Standards und Umschaltgelegenheiten, konnte sich aber nach 15 Minuten auch mal länger am Regensburger Strafraum festsetzen. Erst schoss Massimo von rechts am langen Pfosten vorbei (10.), dann verfehlte Schleimer nach einem flach ausgeführten Eckball in den Rückraum knapp das Tor. Danach wurde der Jahn aber wieder das aktivere Team, ohne dabei wirklich zwingende Gelegenheiten zu erspielen. In Minute 32 war es dann Nassim Boujellab, der bei einem Konter auf rechts von Philipp die Kugel bekam und auf Stritzel zulaufen konnte. Trotz viel Platz und Zeit landete die Kugel aber erneut nur neben demTor.
trudelte.
Boujellab konnte danach im Strafraum nach einer Hereingabe von Oliveira den Ball nicht mehr für einen Abschluss unter Kontrolle bringen (59.), ehe die Partie bis zur Schlussphase auf beiden Seiten keine zwingenden Gelegenheiten mehr bot. Erst Patrick Hobsch zwang Stritzel in der 87. Minute noch einmal zu einer Glanztat. Oliveiras Flanke drückte der eingewechselte Stürmer aus fünf Metern aufs Tor. Allerdings verschaffte er sich zuvor mit einem Foul überhaupt erst den Platz, sodass ein Treffer ohnehin nicht gezählt hätte. So ging das Spiel mit einem torlosen Remis zu Ende. Als Nächstes reist der Jahn am Freitagabend an die Hafenstraße zum Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen (23.10., 19Uhr).
SSV Jahn Regensburg – SV Wehen Wiesbaden 0:0(0:0)
SSV Jahn Regensburg: Hermann – Oliveira, Wurm, Mühl, Mätzler, Schönfelder – Hingerl (84. Majetschak), Fein – Boujellab (71. Wörner), Philipp (71. Posselt), Hermes (64.Hobsch)
Wehen Wiesbaden: Stritzel – Greilinger, Hübner, Janitzek, May (88. Bogicevic) – Brandt, Schleimer (61. Chaikhoun), Fechner (88. Nink), Massimo (61. Kalem), Paula – Flotho (74.Müller)
Zuschauer:6.591
Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer(Viechtach)
Jahn).
Hannes Hermann: „Wir waren über weite Strecken besser im Spiel, haben uns heute aber leider wieder nicht belohnt. Aus den letzten drei Spielen haben wir fünf Punkte mitgenommen, womit wir nicht komplett zufrieden sein können, aber wir brauchen uns davon nicht runterziehen zu lassen. In der ersten Halbzeit waren wir gut drin und hatten offensiv gute Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit haben wir leider etwas zu wenig Bälle in die gefährliche Zone gebracht, weshalb es wehtut, dass es am Ende nicht für drei Punkte gereicht hat. Uns war von vornherein bewusst, wie Wehen Wiesbaden auftreten würde, da sie in den letzten Spielen mit ihrer tiefen Grundordnung und Kontern recht erfolgreich waren. Nicht zu verlieren ist zwar eine Basis, aber noch lange nicht das, wo wir hinwollen. Jetzt blicken wir nach vorne, denn am Freitag geht es schon wieder mit einem attraktiven Spielweiter.“
Sascha Hildmann: „Wir hatten bereits in der ersten Halbzeit zwei, drei sehr gefährliche Torschüsse und haben eine ordentliche Staffelung an den Tag gelegt. Wir haben jetzt fünf Punkte aus der Englischen Woche mitgenommen und sind seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen. Es ist der richtige Weg, auch weil wir hinten erneut die Null gehalten haben. Diese Liga ist so eng beieinander, das ist schon Wahnsinn. Gegen eine Mannschaft wie Wehen Wiesbaden zu spielen, die sich sehr tief reinstellt, ist eine große Herausforderung. Ich bin stolz auf die Jungs, wie mutig sie nach den Strapazen der letzten Tage aufgetreten sind und das gefährliche Umschaltspiel des Gegners gut kontrolliert haben. Am Ende ist leider vorne keiner mehr reingerutscht, aber das 0:0 nehmen wir mit und blicken nun mit Vorfreude auf das Auswärtsspiel in Essen.“mitnehmen.“