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Niclas Füllkrug gehört in aktueller Form ins Nationalteam

© Jan Rollinger/Eibner/imago

Auch wenn er nicht für einen Neuanfang steht: Mit seinem Tor-Lauf, seinem Auftreten und seiner Routine gehört Niclas Füllkrug in die deutsche Nationalelf, findet unser Reporter.

Wenn Bundestrainer Jürgen Klopp am 5. November den Kader für die anstehenden Länderspiele gegen Serbien und die Niederlande bekannt gibt, wird Fußball-Deutschland vor allem einen Namen in der Liste suchen: Niclas Füllkrug. Bei der vergangenen Länderspielpause hatte der 33-Jährige bei den 44 Nominierten noch gefehlt. Jetzt dürfte an dem Routinier des SV Werder Bremen aber kein Weg mehr vorbeiführen. Acht Tore in sieben Bundesliga-Spielen, drei Tore in zwei DFB-Pokal-Spielen, darunter ganz frisch der Doppelpack als Joker im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund – wenn ein Stürmer einen solchen Lauf hat, kommt ein Bundestrainer nicht an ihm vorbei.

Natürlich steht Füllkrug mit 33 Jahren nicht für einen Neuanfang. Alleine mit jungen Spielern kann ein solcher aber auch gerade in einem Nationalteam nicht gelingen. Füllkrug bringt nicht nur eine Top-Form mit, sondern auch jede Menge Routine und Charisma. Er ist in Bremen über seine sportliche Leistung hinaus wegen seines Auftretens auf dem Platz und in der Kabine ein Führungsspieler. Und von denen hat der deutsche Fußball momentan zu wenige. Deshalb gilt: Füllkrug gehört in der aktuellen Verfassung in die deutsche Nationalmannschaft.

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