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Borussia Dortmund hat seinen Stürmer der Zukunft womöglich schon in den eigenen Reihen: Ein Angreifer aus der U19 trifft derzeit wie am Fließband.
Dortmund – Bjarki Gardarsson. Diesen Namen sollten sich BVB-Fans merken. Der erst 16‑jährige Mittelstürmer zählt zu den größten Talenten, die Borussia Dortmund in den vergangenen Jahren hatte. Besonders beeindruckend sind seine Körpergröße von 1,94 Metern und sein Torinstinkt. Am Mittwoch (4. November) traf der Isländer erneut ins Schwarze.
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Bevor die BVB-Profis am Mittwochabend Betis Sevilla mit 2:1 in der Königsklasse bezwangen, trafen am Nachmittag die U19-Teams beider Vereine in der Youth League aufeinander. Die Dortmunder gingen zweimal in Führung, kamen am Ende jedoch nicht über ein 2:2 hinaus.
Einmal mehr gehörte Gardarsson zu den Torschützen. Der Angreifer erzielte damit seinen 14. Treffer im zwölften Pflichtspiel für den BVB‑Nachwuchs. Eine herausragende Quote, die an frühere Nachwuchstorjäger wie Youssoufa Moukoko oder Julian Rijkhoff erinnert.
Gardarsson war erst im Sommer aus Island zum BVB gewechselt. Thomas Broich, der sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, erklärte damals: „Bjarki ist ein Stürmer, der körperlich präsent und zielstrebig ist sowie ein gutes Gefühl für den Strafraum mitbringt.“
Weiter führte er aus: „Wir haben ihn schon länger auf dem Zettel und freuen uns sehr, dass er sich für den BVB entschieden hat.“
Gegen Betis brachte Justin Hoy den BVB bereits in der 6. Minute in Führung. Dabei veredelte er eine feine Vorlage von Levin Vogt. Die Spanier antworteten in der 12. Minute mit dem Ausgleich durch Ruben De Sa.
Dortmund ließ sich davon nicht beirren: Gardarsson sorgte in der 23. Minute für die erneute Führung. Anschließend erhöhte Betis wieder den Druck und bekam in der 27. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen. Ausgerechnet BVB-Profi Kaua Prates hatte seinen Gegenspieler zu Fall gebracht.
BVB-Keeper Aaron Held parierte den Strafstoß, doch die Freude darüber währte nur kurz. In der 35. Minute gelang Fran Batan der erneute Ausgleich für die Gäste. In der zweiten Hälfte ebbte das Spiel dann ab und verlief highlightärmer als die ersten 45 Minuten. So blieb es am Ende bei einer gerechten Punkteteilung.
Gegenüber den BVB-Medien erklärte Trainer Felix Hirschnagl nach der Partie: „Das war ein hart erarbeiteter Punkt, den wir gern mitnehmen. Die erste Halbzeit hat mir in vielen Punkten sehr gut gefallen, leider haben wir unsere Vorteile zu schnell aus der Hand gegeben.“
Zu den zweiten 45 Minuten sagte der 42-Jährige: „Wir hätten schnell auf 2:0 davonziehen können. Die zweite Halbzeit war spielerisch nicht mehr das, was wir uns vorstellen. Da wollen wir schon noch zulegen.“