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Bruno Fernandes sitzt in der Premier League zunächst nur auf der Bank. Michael Carrick greift bei seinem Kapitän durch.
Michael Carrick greift durch: Bruno Fernandes, eigentlich Kapitän bei Manchester United, sitzt im Ligaspiel gegen Nottingham Forest (LIVETICKER) zunächst nur auf der Bank.
„Wenn man die Wahl hat, ist es immer eine schwierige Entscheidung. Wir müssen die richtige Entscheidung für heute und für die Mannschaft treffen, damit wir die Leistung erzielen, die wir uns wünschen. sagte Carrick im Vorfeld bei Sky. Seine Entscheidung habe rein fußballerische Hintergründe.
Unter der Woche hatte Fernandes mit einer pikanten Wortmeldung für Aufsehen gesorgt: Der Mittelfeldspieler war nach der 1:4-Klatsche in der Champions League am Mittwoch bei Serie-A-Klub Como öffentlich auf seinen Trainer losgegangen. Der Portugiese, der in der zweiten Halbzeit ausgewechselt wurde, machte die Anweisungen des Trainerteams verantwortlich für die deutliche Niederlage.
„Es ist eine Entscheidung des Trainerstabs, nicht Mann gegen Mann zu pressen und manchmal Räume hinter den Spielern zu lassen, um den Ball zu erobern. Aber wenn man diesen Mannschaften zu viel Ballbesitz lässt, gewinnen sie an Selbstvertrauen“, hatte er bei TNT Sports geklagt.
Auf die direkte Frage, ob Carrick taktisch falsch gelegen habe, hatte Fernandes hinzugefügt: „Das müssen der Trainer und der Stab beurteilen, nicht ich. Manchmal muss man unter Druck mutiger sein, das Risiko eingehen, hoch zu pressen und den Gegner unter Druck zu setzen.“
Nun haben diese Aussagen offenbar Konsequenzen, denn Fernandes – eigentlich unangefochtener Stammspieler bei den Red Devils – ist am Sonntag zunächst zum Zuschauen verdammt.