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„Der Doppelschlag war der Knackpunkt“ – Dobersberg dreht nach zähem Beginn auf

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SCU Gars/Kamp

In der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel hat sich USV Raika Dobersberg im Heimspiel gegen SCU Gars/Kamp mit 3:0 durchgesetzt. Nach einer unangenehmen Anfangsphase übernahm Dobersberg immer mehr das Kommando, stellte mit einem Doppelschlag vor der Pause die Weichen und brachte den verdienten Heimsieg danach kontrolliert über die Zeit. Genau darin sah Sektionsleiter Harald Pelz auch den entscheidenden Punkt dieser Partie.

Zwei Fußballspieler im Zweikampf

Nach schwierigen ersten Minuten kippte das Spiel

Ganz so klar, wie es das Endergebnis am Ende vermuten lässt, begann die Partie aus Sicht der Gastgeber nicht. Pelz schilderte einen zähen Start, in dem Gars zunächst das aktivere Team war und Dobersberg tief in die eigene Hälfte drückte. „Die ersten fünfzehn bis zwanzig Minuten waren Gars wirklich stark und haben uns in die eigene Hälfte gedrängt“, sagte er. Erst mit Fortdauer der ersten Halbzeit kam seine Mannschaft besser in die Zweikämpfe, wurde präsenter und bekam mehr Zugriff. Ab etwa der 20. bis 25. Minute, so Pelz, war Dobersberg dann tonangebend, erspielte sich mehrere Möglichkeiten und brachte die Partie immer stärker auf die eigene Seite.

Klatil stellt mit Doppelpack die Weichen

Der Moment, in dem aus der verbesserten Spielkontrolle auch ein klares Ergebnis wurde, kam vor der Pause. In der 32. Minute brachte Martin Klatil die Gastgeber in Führung, nur fünf Minuten später legte derselbe Spieler das 2:0 nach. Genau diese Phase hob Pelz nach dem Spiel besonders hervor. „Ausschlaggebend war sicherlich der Doppelschlag binnen fünf, sechs Minuten mit dem 1:0 in der 32. und dem 2:0 gleich darauf“, sagte der Sektionsleiter. Noch deutlicher wurde er beim zweiten Treffer: „Das 2:0 gleich nachzulegen nach dem 1:0 war sicher der Knackpunkt.“ Mit dem 2:0 zur Pause war Dobersberg klar im Vorteil, und als Richard Svoboda in der 52. Minute auf 3:0 stellte, war die Richtung der Partie endgültig vorgegeben.

Defensive lässt wenig zu, das Kollektiv trägt den Sieg

Dass Gars trotz des frühen Drucks am Ende ohne Treffer blieb, führte Pelz vor allem auf die Arbeit gegen den Ball zurück. Zwar setzten die Gäste laut seiner Einschätzung auch später noch „immer wieder Nadelstiche“, wirklich gefährlich wurde es aber nicht oft, weil Dobersberg die Situationen sauber wegverteidigte. „Wir haben nach den Anlaufschwierigkeiten die Zweikämpfe angenommen, waren aggressiv und in der Defensive sehr stabil“, sagte Pelz. Dazu kam aus seiner Sicht die mannschaftliche Geschlossenheit. „Das Kollektiv, der Einsatzwille der kompletten Mannschaft und die Zweikampfstärke waren heute sicher ein Vorteil für uns.“ Nach vorne habe seine Mannschaft die Angriffe gut ausgespielt, auch wenn nicht jede gute Situation in ein weiteres Tor umgemünzt wurde.

Gelungener Auftritt, aber kein Grund, sich zurückzulehnen

Unterm Strich sprach Pelz von einem verdienten Sieg und einem „im Großen und Ganzen gelungenen Spiel“ seiner Mannschaft. Ganz ohne Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten wollte er den Nachmittag aber nicht stehen lassen. Er verwies darauf, dass es immer Dinge gebe, die man im Offensivspiel sauberer ausspielen und in der Defensive noch besser vermeiden könne. Das passte zu seinem insgesamt nüchternen Fazit. Auch den Rahmen der Partie beschrieb er als angenehm: Das Spiel sei fair verlaufen, größere Aufreger oder strittige Szenen habe es nicht gegeben, und auch das Schiedsrichterteam habe „wirklich eine ausgezeichnete Leistung“ geboten. Mit dem 3:0 bleibt Dobersberg mit 19 Punkten im Vorderfeld der Tabelle und durfte nach diesem Heimauftritt einen rundum gelungenen Fußballnachmittag mitnehmen.

Gebietsliga Nordwest/Waldviertel: Dobersberg : Gars - 3:0 (2:0)

  • 52

    Richard Svoboda 3:0

  • Martin Klatil 2:0

  • Martin Klatil 1:0

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