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Eine schreckliche Nachricht erschüttert den spanischen Fußball. Jesús de Miguel vom Zweitligisten CD Teneriffa ist tot. Der 30-jährige Stürmer war am Montag (2. November) bei einem Spiel schwer verletzt worden und musste anschließend wiederbelebt werden. Am Dienstagmorgen erlag er seinen Verletzungen.
Das Drama ereignete sich bei einer Partie, in der auch Christian Gomis vom FC Schalke 04 auf dem Platz stand. Der nach Teneriffa ausgeliehene Offensivspieler hatte sein Team zunächst sogar in Führung geschossen. Doch nach dem schweren Zusammenprall seines Mitspielers mit dem gegnerischen Torhüter rückte der Fußball völlig in den Hintergrund.
📌 Fakten zu Christian Gomis
Dabei hatte der Abend für Gomis noch hervorragend begonnen. Bereits in der dritten Minute erzielte der 26-Jährige gegen den FC Andorra das 1:0. Teneriffa baute seinen Vorsprung anschließend auf 2:0 aus, ehe die Gäste in der Schlussphase zum 2:2 ausglichen.
Gomis war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt worden. In der Nachspielzeit kam es dann zu der folgenschweren Szene: Andorras Torhüter Jesús Owono stürmte weit aus seinem Strafraum und traf de Miguel bei einem Zusammenprall heftig. Der Angreifer brach zusammen und musste auf dem Rasen medizinisch versorgt werden. Owono sah die Rote Karte, die Partie wurde abgebrochen.
Auf dem Weg ins Krankenhaus erlitt de Miguel einen Herzstillstand. Rettungskräfte konnten den 30-Jährigen zunächst wiederbeleben. Der Verein erklärte anschließend, sein Zustand sei ernst, aber stabil.
In der Nacht verschlechterte sich der neurologische Zustand des Stürmers dramatisch. Am Dienstagmorgen folgte schließlich die traurige Gewissheit.
„Mit gebrochenem Herzen, einem Kloß im Hals und noch immer fassungslos geben wir den tragischen Tod von Jesús de Miguel Alameda bekannt“, teilte CD Teneriffa mit. Der Spieler sei um 8 Uhr gestorben.
Der Verein erklärte weiter, dass es keine Worte des Trostes gebe, die den Schmerz lindern könnten. Man stehe an der Seite der Familie und aller Menschen, die um de Miguel trauern. Die Angehörigen bedankten sich für die große Anteilnahme und baten ausdrücklich darum, ihre Privatsphäre zu respektieren.
Sein Treffer gegen Andorra, der zunächst einen erfolgreichen Abend eingeleitet hatte, ist angesichts der Ereignisse völlig bedeutungslos geworden.
Der spanische Fußball trauert um einen Spieler, der im Alter von nur 30 Jahren sein Leben verloren hat.