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Es ist der Schlusspunkt einer erfolgreichen gemeinsamen Zeit. Fünf Sekunden vor dem Ende erzielt Fanni Gruber den letzten Treffer zum 29:23-Sieg gegen den HCD Gröbenzell II. Es ist zeitgleich ihr letzter Treffer im Trikot der #badgirls. Sie verlagert ihren Lebensmittelpunkt nach Regenburg, entsprechend kann die Spielmacherin in Zukunft nicht weiter für die #badgirls auf der Platte stehen.
Bis zu diesem emotionalen finalen Tor müssen sie und ihre Teamkolleginnen 60 Minuten Schwerstarbeit verrichten, auch wenn der Spielverlauf der Anfangsphase dies zunächst nicht vermuten lässt. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive zeigen sich die Innstädterinnen in allen Belangen überlegen und setzen sich nach 15 Minuten mit 11:4 ab. Es folgt ein Bruch im Spiel. Ohne Not werden die Spielerinnen des TSV Simbach zu hektisch und nervös in ihren Aktionen. Auch eine Auszeit kann dies nicht beheben.
Nach fast zehn Minuten ohne eigenen Treffer lässt Fanni Gruber mit ihrem ersten Tor des Tages den Knoten wieder platzen. Die jungen Gäste haben die Schwächephase der #badgirls zu nutzen gewusst und in der Zwischenzeit auf zwei Treffer Abstand verkürzt. Mit diesem Abstand geht es dann auch in die Halbzeitpause, 14:12 führen die #badgirls beim Seitenwechsel.
Nach Wiederbeginn brauchen die Innstädterinnen ein wenig, um wieder in die Spur zu finden. Erinnerungen an das vergangene Heimspiel gegen Wendelstein werden nach, als die TSV-Damen einen sicheren Vorsprung verspielten und knapp verloren. Die Gäste gleichen aus, mehrere Minuten lang leuchtet ein Unentschieden auf der Anzeigetafel der Richard-Findl-Halle auf. Die wieder einmal stark aufspielende Vanda Angyal verhindert mehrfach den ersten Rückstand der Partie und entschärft dabei in Minute 42 einen Gegenstoß des HCD. Dieser Fehlwurf hat eine Zeitstrafe für die Gäste zur Folge, da Vanda Angyal einen Gesichtstreffer hinnehmen muss. In der folgenden Überzahl beendet Fanni Gruber die achtminütige Torflaute der #badgirls, die daraufhin ihre Lockerheit wiederfinden. Zweimal Sina Brunnenkann, Alina Greilinger und Kapitänin Stephanie Kube lassen einen 4:0-Lauf folgen. Diesen Vorsprung geben die #badgirls nicht mehr her. Einmal wird es noch kritisch, als Stephanie Kube nach einer unglücklichen Aktion, wegen absichtlichem Fußspiels, eine Zeitstrafe kassiert, doch die Defensive steht auch in Unterzahl stabil. Lilly Wimmer trifft in Unterzahl und die Kapitänin selbst veredelt einen Ballgewinn frisch von der Strafbank kommend per Gegenstoß zum 26:21. Das Spiel ist entschieden und bekommt den anfangs beschriebenen, perfekten Schlusspunkt, als Fanni Gruber per Heber den letzten Treffer erzielt.
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