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Bosnische und deutsche Medien spekulieren über einen Dzeko-Abgang vom FC Schalke 04. Landsmann Miron Muslic bremst das Transfer-Gerücht nicht.
Gelsekirchen – Der Schalke-Transfer von Edin Dzeko im Januar war ein Volltreffer. Der internationale Superstar aus Bosnien verhalf dem S04 mit Toren und Vorlagen sowie seiner Erfahrung auf und neben dem Platz entscheidend zum Bundesliga-Aufstieg. Ein halbes Jahr später ist die Stimmung gekippt.
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Schon nach den ersten Saisonspielen fiel auf, was Dzeko auf Schalke nicht mehr liefern kann. Dabei liegt das Problem tiefer. Denn der S04 spielt in der Offensive so, dass bislang kein Stürmer getroffen hat, geschweige denn das Offensivspiel in den ersten drei Monaten diesen Namen verdient hat.
Genau das soll Dzeko angeblich nerven, wie The Bosnian am Donnerstag (5. November) auf X schrieb. So sehr, dass der 40-Jährige einen Abgang im Januar in Betracht ziehen könne. Die Fan-Seite, die bei bosnischen Themen gut im Bilde ist, verwies zudem auf einen Bericht der Sportschau, der das Gerücht befeuerte.
Demnach sei eine Trennung bei einem Szenario im Winter „denkbar“. Dann, wenn Sportvorstand Frank Baumann und Cheftrainer Miron Muslic bis dahin erkennen, dass das Spiel mit Dzeko nicht so gut wie in der 2. Liga funktioniert (weitere Transfer-Transfer zum FC Schalke 04 auf RUHR24.de).
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Der Post von The Bosnian auf X war einen Tag später gelöscht. Der Sportschau-Bericht nicht. Auf der Pressekonferenz des FC Schalke 04 vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim wurde Muslic auf das Gerücht angesprochen.
„Ich kann da gar nichts zu sagen. Meine Welt befindet sich nicht online, sondern auf dem Platz mit den Jungs“, sagte Muslic. „Was online gemunkelt wird, beschäftigt mich nicht. Daher muss ich das nicht weiter kommentieren.“
Auffällig: Nur wenige Minuten später positionierte sich der Schalke-Trainer deutlicher, als er auf die Kritik an der Offensive von Fans, Experten und Medien angesprochen wurde. Das nerve ihn nicht, denn „wir treffen nicht und müssen uns steigern.“
Beim Dzeko-Gerücht wich der in Bosnien geborene Österreicher hingegen aus. Dabei hätte er mit nur einem Satz alle Diskussionen um seinen Landsmann sofort beenden können. Oder reagierte er so, weil an dem Transfer-Gerücht etwas dran ist?
Fakt ist: Vor dem Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim hat der FC Schalke 04 in sieben von zehn Pflichtspielen kein Tor erzielt. Beim vergangenen Heimspiel gegen RB Leipzig (0:2) ließ Muslic für mehr Offensivdrang mit einer Vierer- statt Fünfer-Abwehrkette spielen und will das nun beibehalten.
Dzeko selbst spielte bislang in acht von zehn Pflichtspielen. Dreimal davon stand er in der Startelf. Einzig in der ersten DFB-Pokalrunde war der Superstar treffsicher und legte neben zwei Toren noch eines vor.