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Carlos Alcaraz startet morgen in die Erste Bank Open 2026. Bei seiner Pressekonferenz gab sich der Spanier gewohnt charmant.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 26.10.2026, 14:48 Uhr
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Jeweils ein Match gegen Jannik Sinner, Alexander Zverev und Novak Djokovic - das Tennisjahr 2026 hat für Carlos Alcaraz viel zu wenige Spitzenduelle gebracht. Was natürlich auch daran liegt, dass de Spanier auch seinem Rückzug in Barcelona erst wieder bei den US Open an den Start gehen konnte. Da sind nicht nur die Tennisfans um ein paar Instant Classics umgefallen, sondern auch der siebenmalige Grand-Slam-Champion selbst, wie er in seiner Pressekonferenz bei den Erste Bank Open 2026 betonte.
„Man versucht ja, jeden Tag im Training besser zu werden“, erklärte Alcaraz also. „Aber diese Spieler pushen einen noch einmal ganz besonders. Ich vermisse es aber nicht nur, gegen Spieler dieser Kategorie zu spielen, sondern auch, ihnen zuzusehen.“
Dazu wird Carlos Alcaraz in Wien nur eingeschränkt die Möglichkeit bekommen. Novak Djokovic spielt ja parallel in Basel, Jannik Sinner hat schon länger seine Saison beendet. Aber immerhin gegen Alexander Zverev könnte es was werden - allerdings erst am Sonntag im Finale. Bis dahin ist es noch ein breiter Weg, Alcaraz hat zum Auftakt in Wien mit Karen Khachanov gezogen. Gegen den Russen führt er im Head-to-Head mit 6:0, aber an der Spitze ist es extrem eng. Und keine Serie hält ewig.
Während seiner Pause hatte Carlos Alcaraz derweil Zeit, sich auch um den Fußballsport zu kümmern. Beim Finale der Fußball-WM in den USA brachte Alcaraz den Pokal auf den Platz, ein paar Stunden später durften seine Landsleute die Trophäe zum zweiten Mal nach 2010 in die Höhe stemmen. Einer davon war Lamine Yamal, der heute Abend erstmals den Ballon d´Or gewinnen könnte. Da aber sieht Carlos Alcaraz sportlich fair auch zwei andere Stars des Weltfußballs in einer guten Position: nämlich Harry Kane und Kilian Mbappe.