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FCM-Niederlage in Dresden: "Das hat sich nicht wie Derby angefühlt"

Spitzenteam gegen Abstiegskandidat – die Favoritenrolle schien vor dem Duell des FCM gegen Dynamo Dresden ungewöhnlich klar verteilt. Zumal sich Dynamo selbst als Underdog darstellte. Es kam anders. Magdeburg verlor im Rudolf-Harbig-Stadion mit 0:2.

Im Podcast analysieren die FCM-Experten Guido Hensch und Oliver Leiste das Spiel und klären die Frage, ob sich aus der Niederlage generelle Schlüsse ziehen lassen.

Folge 17 von "Neues vom Krügel-Platz" der Saison 2026/2027 in drei Schlagzeilen:

1) Dynamo wusste, was die Stunde geschlagen hat – ab Minute 2:50

Nach nur einem Sieg in der bisherigen Saison stand Dynamo Dresden gehörig unter Druck. "Während des Spiels hatte ich aber das Gefühl, Dynamo weiß, was die Stunde geschlagen hat. Die wollen das jetzt unbedingt reißen", erläutert Hensch. "Und unterm Strich ist das dann absolut verdient, dass Dresden als Sieger von Platz gegangen ist. Obwohl der FCM ja in vielen Sachen eigentlich reifer wirkte." Doch die Magdeburger schafften es kaum, ihre vermeintlichen qualitativen Vorteile auszuspielen. Stattdessen ließen sie sich von der Emotionalität im Dynamo-Stadion beeindrucken, haben die Experten beobachtet.

2.) Ein Elfmeter gegen Magdeburg ist immer ein sicheres Tor – Ab Minute 05:20

Dynamo Dresden kassierte einen Elfmeter – für ein Foul, das gefühlt drei Minuten vorher passierte. "Leider ist gefühlt Elfmeter gleich Tor gegen den FCM. Das ist immer ein bisschen bitter und insofern sollte man da vielleicht noch ein bisschen vorsichtiger agieren im Strafraum", sagt Guido Hensch. Was er meint: Torhüter Dominik Reimann ist in mehr als fünf Jahren beim FCM bisher nicht als Elfmeterkiller aufgefallen. Auch wenn Hensch diesmal überhaupt keine Schuld beim Torhüter sieht.

3.) Dresden hatte die Hoheit im zentralen Mittelfeld – ab Minute 18:00

Moritz Broni Kwarteng versuchte das FCM-Spiel im Mittelfeld anzukurbeln. Das gelang jedoch kaum. Auch Guido Hensch hat beobachtet: "Ich fand gerade im zentralen Mittelfeld, da hat Dresden die Vorteile gehabt. Da haben sie, glaube ich, öfter mal diese Zweikämpfe gewonnen oder sich dazwischen geworfen. Das waren so die entscheidenden Situationen, in denen das dann gegen den FCM gelaufen ist." Anschließend diskutieren die Experten, was die Blau-Weißen in verschiedenen Spielphasen hätten besser machen können.

Hör-Empfehlung: Europapokal-Spezial zum größten FCM-Triumph der Vereinsgeschichte

Im Mai 1974 feierte der 1. FC Magdeburg den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte: den Gewinn des Europapokals der Pokalsieger. Dieser besondere Tag hat sich 2024 zum 50. Mal gejährt. Deshalb taucht MDR SACHSEN-ANHALT im FCM-Podcast "Neues vom Krügel-Platz" noch einmal ein ins damalige Geschehen und geht auf jede Runde mit einer Spezial-Folge ein.

Alle fünf Folgen jetzt hören:

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