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Einen Tag nach dem Wiener Derby gibt Teamchef Ralf Rangnick den ÖFB-Kader bekannt: Gegen Irland soll in Linz der Aufstieg in die Nations League A fixiert werden. Doch es gibt Personalsorgen.
Einen Tag nach dem Wiener Derby wird Ralf Rangnick im ÖFB-Campus Aspern den Kader bekanntgeben, mit dem im Idealfall zwölf Tage später in Linz gegen Irland der Aufstieg in die Nations League A fixiert werden soll. Im Vergleich zum September, zu den vier Spielen gegen Israel, den Kosovo und Irland werden sicher vier Spieler fehlen, weil sie verletzt sind: Nikolas Veratschnig, Max Wöber, Paul Wanner und Patrick Wimmer. Veratschnig verletzte sich ebenso wie Wanner beim 3:1 gegen den Kosovo im Happel-Stadion, Wimmer beim 1:1 in Pristina, Wöbers Verletzungspech setzte sich im Training von Schalke fort. Veratschnig, Wanner und Wöber kamen nach der Teampause bei ihren Klubs Salzburg, PSV Eindhoven und Hoffenheim nicht zum Einsatz, können daher aus Fitnessgründen eigentlich kein Thema sein.
Bei Tormann Alexander Schlager liegt der Fall anders: Auch sein letzter Einsatz war am 4. Oktober beim 1:1 im Kosovo, bei dem er ebenso fehlerfrei agierte wie zuvor beim 3:1 gegen Israel und bei der WM. Er ist aber bei Werder Bremen weiter nur die Nummer zwei. Ob ihm Rangnick deshalb das Vertrauen entzieht? Beim 2:2 gegen Irland in Dublin ließ sich Pilsen-Legionär Florian Wiegele ebenso nichts zuschulden kommen wie Salzburg-Youngster Christian Zawieschitzky beim 3:1 gegen den Kosovo. Schlager wird auf jeden Fall im Kader sein.
Bei ihren Klubs haben sich im Oktober einige nicht wirklich empfohlen. Das trifft auf Nicolas Seiwald zu, der bei RB Leipzig seinen Stammplatz verlor, auf Stefan Posch und Philipp Mwene, die mit Mainz im Tief sind, und auf Austrias U17-Vizeweltmeister Vasilje Markovic. Vom Comeback des wieder fitten Christoph Baumgartner muss man ausgehen, er wird dem Team sicher sehr gut tun. Nur für 90 Minuten wird es noch nicht reichen. Ob Rangnick wie zuletzt auf die Spieler von Rapid, der dominierenden österreichischen Mannschaft verzichtet? Matthias Seidl, Yusuf Demir und der von Rapids Trainer Johannes Thorup viel mehr gebremste als geförderte Nikolaus Wurmbrand waren auf Abruf. Demir überzeugt bei Rapid auf der Position, auf der Wimmer zuletzt im Team spielte. Auch das spricht für ihn.