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Seit fünf Spielen in Folge waren die Gladiators Trier in der Basketball-Bundesliga ungeschlagen - zuletzt gegen Vechta mit 97:88. Zuhause gegen Bamberg sollte es nun der sechste Sieg in Serie werden. Die Zeichen dafür standen von Beginn an gut. Trier offensiv stark - Bamberg rannte das ganze Spiel hinterher. Am Ende beweist Trier, warum sie oben in der Tabelle stehen und gewinnt mit 92:79.
Triers Coach Jacques Schneider schickte Eli Brooks, EJ Onu, Jordan Roland, Justin Simon und Moritz Krimmer als die Starting-Five aufs Feld.
Eröffnet wurde das Spiel mit einem Foul an EJ Onu, der direkt zwei Punkte per Freiwurf lieferte. Roland legte wenige Sekunden später mit einem perfekten Wurf von der Drei-Punkte-Linie nach. Eli Brooks, Moritz Krimmer und Justin Simon legen nur kurze Zeit später nach. Ein Bild, das sich auch in der Statistik gut wiederfinden lässt: Die Gladiators erzielen durchschnittlich die meisten Punkte der Liga. Hinzu kommt, dass die Gladiators Bamberg nur mäßig ins Spiel kommen ließen. Nach dem ersten Viertel stand es 26:18.
Kleine Lichtblicke hatten die Gäste - zum Beispiel zu Beginn des zweiten Viertels, als sie in kürzester Zeit acht Punkte warfen und plötzlich auf drei Punkte ran kamen. Eine Momentaufnahme.
Danach lieferte Trier weiter, auch, wenn die Gäste redlich bemüht waren. Aber unter anderem Moritz Krimmer, Terrell Harris und Marco Hollersbacher hatten da etwas dagegen und erhöhten den Punktestand für Trier in regelmäßigen Abständen. Eine Minute vor Ende des zweiten Viertels Jordan Roland dann nochmal mit einem erfolgreichen Dreier - mit einem doch deutlichen 47:35 ging's in die Kabine.
5.570 Fans waren auch an diesem Samstagabend gekommen - ausverkauft, wie mittlerweile immer. Und da konnte es auch schon mal richtig laut werden. Vor allem, wenn die Meinung der Schiedsrichter mit der der Fans auseinander ging, wie bei einem Foul gegen Bambergs Joshua Obiesie. Das war schließlich sogar vom Videoschiedsrichter bestätigt worden.
TrierEin Heimspiel der Gladiators Trier bedeutet in dieser Saison auch eine ausverkaufte Arena. Damit mehr Fans zu den Spielen kommen können, soll es bald mehr Sitzplätze geben.
Trier hielt die Gäste aus Bamberg auf Abstand. an der Punktedifferenz ändere sich auch im letzten Viertel nicht mehr viel. Punkteten die Gäste, tat Trier das auch. Jordan Roland glänzte mit zwei Drei-Punkte-Würfen. Aber auch unter anderem Moritz Krimmer, Terrel Harris und Austin Crowley sorgten am Ende dafür, dass in der Arena Trier nichts mehr anbrannte. "Sieg, Sieg" schallte es in den letzten 40 Sekunden von den Rängen. So war es dann am Ende auch. Trier besiegt Bamberg vor heimischer Kulisse mit 92:79.
Am 15. November geht's bereits in der Basketball Bundesliga weiter. Auswärts stehen die Gladiators dann den Frankfurt Skyliners gegenüber.