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Es war ein Rennwochenende zum Vergessen für Diogo Moreira. Der MotoGP-Rookie fand auf dem Mandalika International Street Circuit kein Mittel, um mit seiner Honda konkurrenzfähig zu sein. Bereits am Freitag musste er im Zeittraining einen Crash wegstecken, im Q1 am Samstag stürzte er ebenfalls. Das Qualifying beendete er auf Rang 21 – nur HRC-Testfahrer Aleix Espargaro, der in Indonesien für den erkrankten Joan Mir einsprang, war langsamer. In den Rennen lief es nicht viel besser. Den Sprint beendete der LCR-Pilot auf Rang 17, im Grand Prix wurde er 16.
«Es war ein sehr hartes Wochenende», seufzte der Brasilianer in der Medienrunde nach dem Grand Prix. «Es war schwierig, am Ende habe ich einfach nur versucht, das Rennen zu beenden und nicht noch einmal zu stürzen. Ich wollte dieses Wochenende einfach nur noch hinter mich bringen.»
Willkommen zum Rennen in Mandalika
© Gold & Goose
Alle Honda-Piloten hatten in Indonesien ihre Schwierigkeiten. Am Sonntag war Luca Marini als Zwölfter der schnellste RC213V-Pilot. Was hat der Halbbruder von Valentino Rossi besser gemacht? «Er hat das Rennen in den ersten Runden entschieden, da war er dabei», betonte Moreira. «Am Ende war seine Pace gar nicht so schlecht. Er hat etwas am Motorrad verändert, danach war es besser. Wie auch immer, das Wochenende war für uns extrem hart.»
Nach einem rennfreien Wochenende steht vom 23. bis 25. Oktober der Grand Prix auf Phillip Island an. Letztes Jahr stand dort Diogo Moreira im Moto2-Rennen auf dem Podest. Was erwartet er in diesem Jahr vom Rennwochenende in Australien? «Im Moment gar nichts», winkte der 22-Jährige ab. «Ich mag es, dort zu fahren. Und letztes Jahr hat die Honda dort nicht so schlecht funktioniert. Wir werden sehen, wie es in Australien läuft.»
2027 wird die MotoGP auch mit einem neuen Zeitplan in die 850er-Ära starten. Mehr als die Modifikationen sorgte für Wirbel, wie die Beschlüsse zustande kamen. Ein Paradebeispiel für: «Reden hilft».