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Kurz vor dem Saisonstart mussten etliche NBA-Teams noch ihren Kader ausmisten. Etliche ehemalige Firstrounder sind betroffen und bei den Mavs endet nach zwölf Jahren eine Ära.
Die Lakers hatten am Montag noch 16 Spieler im Kader und mussten mindestens einen Akteur cutten. Vor der Deadline entschied sich L.A. dafür, Dalton Knecht zu entlassen. Als Alternativen für den Cut galten lange Zeit Bronny James, der in der Preseason enttäuschte, und Jaden Hardy.
Dass Knecht jedoch der Topkandidat für die Trennung sein würde, hatte sich in den letzten Tagen abgezeichnet. Laut NBA-Insider Brett Siegel (ClutchPoints) hat Los Angeles mit den Milwaukee Bucks, den Chicago Bulls und den Utah Jazz drei Teams kontaktiert, um noch einen Trade für den 25-Jährigen einzufädeln.
Die Lakers hatten Knecht im Draft 2024 mit dem 17. Pick ausgewählt. In seiner Rookie-Saison legte der Forward noch 9,1 Punkte pro Partie auf und kam in 78 Spielen durchschnittlich 19,2 Minuten zum Einsatz. In der vergangenen Spielzeit halbierte sich seine Spielzeit unter Head Coach JJ Redick jedoch fast.
Knecht, den die Lakers schon im Februar 2025 im am Medizincheck gescheiterten Mark-Williams-Trade abgeben wollten, konnte Redick in der diesjährigen Preseason nicht davon überzeugen, ihm noch eine weitere Chance zu geben. In 11,9 MPG gelangen ihm nur 2,8 PPG bei bescheidenen Quoten (25,0 FG%, 14,3 3FG%).
Knecht war am Montag jedoch nicht der einzige Youngster, der kurz vor Saisonstart bei seinem Team rausflog. Walter Clayton Jr., der Nr.18-Pick des Drafts 2025, wurde von den Memphis Grizzlies gewaived.
Clayton war im vergangenen Februar im Rahmen des Trades um Jaren Jackson Jr. von den Utah Jazz nach Memphis gewechselt. Für die Grizzlies legte er nach dem Tapetenwechsel 9,7 PPG, 2,1 RPG und 5,7 APG auf. Da die Grizzlies vor Montag sogar noch 17 Spieler im Kader hatten, wurde auch 2025er Secondrounder Micah Peavy entlassen.
Die Milwaukee Bucks haben sich derweil von Kevin Porter Jr. getrennt. Der 26-Jährige war in der vergangenen Saison mit 17,4 PPG, 5,2 RPG und 7,4 APG noch einer der produktivsten Bucks während einer Horrorsaison, führte sein Team nach Vorlagen an und war nach Antetokounmpo der zweitbeste Scorer. Allerdings kam er verletzungsbedingt nur in 38 Partien zum Einsatz.
Die Bucks, die sich nach dem Abgang von Giannis Antetokounmpo im Rebuild befinden, wollen im Backcourt auf jüngere Alternativen als Porter Jr. setzen. Im diesjährigen Draft sicherten sie sich die Dienste von Rookie Brayden Burries und erhielten im Giannis-Trade von den Miami Heat den 20-Jährigen Kasparas Jakucionis. Die Guard-Rotation wird vom letztjährigen MIP-Kandidaten Ryan Rollins und Ex-All-Star Tyler Herro, der ebenfalls aus Miami kam, ergänzt.
In Dallas endete derweil eine Ära: Nach zwölf Jahren trennen sich die Mavericks von Dwight Powell. Der Center war im Dezember 2014 als Rookie von den Boston Celtics zu den Mavs getradet worden und prägte die Franchise seitdem als Liebling von Fans und Verantwortlichen.
Im September hatten die Mavs den 35-Jährigen noch einmal mit einem Einjahresvertrag ausgestattet, obwohl bereits 15 Spieler mit Standardverträgen im Kader standen. Zuletzt gab es Gerüchte, dass Powell tatsächlich den finalen Cut überstehen könnte und stattdessen Moussa Cisse entlassen wird. Gleich vier Teams hatten angeblich auf ein solches Szenario gehofft, um sich den 24-jährigen Big anschließend sichern zu können. Nun traf es doch den Routinier.
"Dwight war während seiner zwölf Spielzeiten bei den Mavericks ein absoluter Profi und verkörpert alles, was man sich von jemandem wünscht, der die eigene Organisation repräsentiert", erklärte Mavs-Präsident Masai Ujiri zum Abschied. "Er ist ein unermüdlicher Arbeiter, ein unglaublicher Teamkollege und jemand, dessen Einfluss weit über das Basketballfeld hinaus und bis in die Gemeinde von Dallas reicht."
Sportlich hatte er zuletzt weniger Einfluss genommen und kam in der Vorsaison in 14,3 MPG auf 3,3 PPG, 4,1 RPG und 1,1 APG. Er lief in 63 Duellen auf. Insgesamt absolvierte der Kanadier 763 Partien für die Mavs. Nur Dirk Nowitzki (1.522), Brad Davis (883), Derek Harper (872) und Rolando Blackman (865) kommen auf mehr Einsätze.
"Er wird immer Teil der Mavericks-Familie bleiben und Dallas wird immer ein Zuhause für ihn sein. Wir wünschen ihm für den nächsten Lebensabschnitt nur das Beste", beendete Ujiri sein Statement.
Datum |
Ereignis / Spiel |
Details |
|---|---|---|
20. Okt. |
Start der NBA Regular Season |
• Boston Celtics vs. Detroit Pistons |
30. Okt. |
Emirates NBA Cup 2026 |
Start der Gruppenphase |
07. Nov. |
NBA Mexico City Game |
Denver Nuggets vs. Indiana Pacers | Arena CDMX |
27. Nov. |
Emirates NBA Cup 2026 |
Ende der Gruppenphase |
04. – 05. Dez. |
Emirates NBA Cup 2026 |
K.-o.-Runde | Viertelfinale |
08. und/oder 09. Dez. |
Emirates NBA Cup 2026 |
K.-o.-Runde | Halbfinale |
11. Dez. |
Emirates NBA Cup 2026 |
Finale | Hinkle Fieldhouse, Indianapolis, IN |
25. Dez. |
NBA Christmas Day |
• San Antonio Spurs vs. New York Knicks |
14. Jan. 2027 |
NBA Paris Game |
San Antonio Spurs vs. New Orleans Pelicans |
17. Jan. |
NBA Manchester Game |
San Antonio Spurs vs. New Orleans Pelicans |
18. Jan. |
NBA am Martin Luther King Day |
• Detroit Pistons vs. Cleveland Cavaliers |
26. – 30. Jan. |
AWS NBA Rivals Week |
Woche der traditionellen Duelle |
03. Feb. |
NBA Pioneers Classic |
New York Knicks vs. Detroit Pistons |
11. Feb. |
NBA Trade Deadline |
Letzter Tag für Trades |
15. Feb. |
NBA am Presidents' Day |
• Minnesota Timberwolves vs. Charlotte |
19. – 21. Feb. |
NBA All-Star 2027 |
Phoenix, AZ |
19. – 24. Feb. |
NBA All-Star Pause |
Keine regulären Saisonspiele |
11. April |
Ende der Regular Season 2026/27 |
Alle 30 Teams sind im Einsatz |
13. – 16. April |
SoFi NBA Play-In Tournament |
Turnier um die letzten Playoff-Plätze |
Beginn der ersten Runde |