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F1-Star George Russell: Einfache Erklärung für Qualifying-Blamage in Austin
George Russell übte sich nach dem Qualifying in Austin in Selbstkritik Foto: Mercedes-Benz Group George Russell übte sich nach dem Qualifying in Austin in Selbstkritik © Mercedes-Benz Group

Die grosse Frage, die das Fahrerlager in Austin und alle Formel-1-Begeisterten beschäftigt, lautet: Kann Kimi Antonelli bereits auf dem anspruchsvollen Circuit of the Americas den WM-Titel erobern und sich so zum jüngsten Champion in der Geschichte der Formel 1 krönen? Die besten Voraussetzungen für den Sieg hat sich der junge Italiener auf jeden Fall gesichert.

Denn im Qualifying drehte er im entscheidenden Moment die schnellste Runde und eroberte damit die siebte Pole seiner noch jungen Formel-1-Karriere. Sein Teamkollege und ärgster Verfolger im WM-Fight hatte weniger Grund zur Freude: George Russell schaffte es im letzten Quali-Segment nur auf den sechsten Platz. Der Brite ging entsprechend hart mit sich ins Gericht, als er nach der Zeitenjagd vor die TV-Kameras trat.

«Ganz ehrlich, ich habe im Q3 einfach zwei schlechte Runden gedreht, so einfach ist das», gestand der 28-Jährige frei heraus. Und er schilderte: «Im ersten Sektor fühlte ich mich noch gut, aber als es dann in die langsameren Passagen wurde es dann schwierig für mich, und ich habe es einfach nicht geschafft, eine gute Runde zusammenzubekommen.»

George Russell: Wetter spielte eine grosse Rolle

«Ich bin mir nicht so sicher, was in den letzten Kurven los war. Aber ich glaube, keiner konnte sich mit der letzten Runde verbessern. Das Wetter spielte dabei sicher auch eine Rolle. Denn es war zunächst bewölkt, dann brach die Sonne durch die Wolkendecke und die Temperaturen stiegen gleich. Und es macht einen Riesenunterschied, ob man im dritten Sektor das Arbeitsfenster der Reifen trifft oder eben nicht. Aber die Wahrheit ist auch, dass meine erste Q3-Runde einfach nicht gut genug war», fuhr der achtfache GP-Sieger fort.

Die Hoffnung auf ein gutes Rennergebnis will Russell aber nicht aufgeben. «Das wird ein langes Rennen, bei dem die Strategie eine grosse Rolle spielen wird. In der Regel kommt es hier zu Zwischenfällen, die den Verlauf des Grand Prix verändern. Wir werden also nach Chancen suchen, um weiter nach vorne zu gelangen. Unser Tempo im Renntrimm war am Freitag relativ stark, was ermutigend ist. Wir werden auf jeden Fall alles geben, um eine gute Punkteausbeute einzufahren.»

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