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Vor dem Grand Prix von Mexiko hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff über Piero Ferrari und dessen Vergleich zwischen Kimi Antonelli und Niki Lauda gesprochen
Vor dem Grand Prix von Mexiko hat Mercedes-Teamchef Toto Wolff über Piero Ferrari und dessen Vergleich zwischen Kimi Antonelli und Niki Lauda gesprochendie öffentliche Lobeshymne Piero Ferrari kritisiert.
Der Sohn von Enzo Ferrari hatte Antonelli in einem Interview prompt mit dem jungen Niki Lauda verglichen..
"Aus meiner Sicht ist das ein außerordentliches Kompliment und dazu auch völlig verdient. " Im Gespräch mit dem Magazin wurde der Sohn des Unternehmensgründers direkt gefragt, wie es um eine mögliche Zukunft des jungen Italieners bei der Scuderia steht. Zwar lässt sich seine Antwort als ein ausweichendes"Wieso nicht?
" zusammenfassen, doch fällt vor allem seine große Begeisterung für den aus Bologna stammenden Mercedes-Piloten ins Auge. "In der Formel 1 hat Alter durchaus mal eine Rolle gespielt. Sogar ein Champion wie Lauda war bei seinem Debüt ein paar Jahre älter als Antonelli.
"Jetzt leben wir in einer Zeit, in der alles viel schneller passiert. " "Wenn man an diese Prämisse denkt, dann ergibt der Vergleich durchaus Sinn. Kimi hat sofort mit einer fast überraschenden Reife überzeugt, so wie Niki, als er damals zu Ferrari kam.
" "Ich erinnere mich nicht daran, dass der Österreicher irgendwelche ernsthaften Fehler gemacht hätte, als mein Vater ihm sein Auto anvertraut hat", erklärt Piero des Weiteren. Lauda ist bis heute einer der wenigen Formel-1-Piloten, die für Ferrari mehrere Fahrer-Weltmeisterschaften einfahren konnten. Auch Vater Enzo hätte, wenn man Piero glauben möchte, große Freude an den Fahrkünsten des 20-Jährigen gehabt.
Beim Grand Prix von Mexiko kann sich Antonelli bereits seinen ersten Titel in der Formel 1 sichern und Am Medien-Donnerstag wurde Toto Wolff nicht direkt auf das Interview von Ferrari angesprochen. Stattdessen entschied sich der Mercedes-Teamchef selbst dazu, das rote Fass aufzumachen.
"Ich habe letzte Woche ein Interview mit Piero Ferrari gelesen, in dem er meinte: 'Wow, was für ein Talent. '", so Wolff. "Das erinnere ihn an Niki Lauda. Und ich denke mir nur: Leute verstehen nicht, dass dahinter neun Jahre Arbeit stecken.
Die Entwicklung von neun Jahren, die Entbehrungen von neun Jahren, die Integration mit dem Team und den Ingenieuren.
" "Da geht es um zehn Millionen oder mehr, die wir in die Entwicklung seiner Karriere gestreckt haben, in die Entwicklung seiner Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit, gemeinsam mit seinen Eltern", erklärt Wolff. Zudem betont der Teamchef, wie viele Personen innerhalb der Formel 1 2025"Jetzt ist es unfassbar befriedigend zu sehen, wie er abliefert", fährt Wolff fort.
"Wie er mit dem Team zusammenarbeitet, gerade mit Bono, und dann die Resultate erzielt. Aber", wie Wolff betont,"das war kein leichter Weg.
" Passend zum Thema der mentalen Reife zeigt sich der Teamchef von der Gelassenheit seines Schützlings begeistert. So erzählte Wolff am Donnerstag:"Er ist schon zu mir ins Büro gekommen, hat sich auf das Sofa gesetzt und meinte: ' werde ich genießen. Und ist es nicht lustig? Ich denke überhaupt nicht an die Meisterschaft.
'" "Genau so muss das sein", so Wolff. "Bleib bei dieser Attitüde. Du hast den besten Job der Welt, vergiss das nicht! Er halt also absolut das richtige Mindset. "