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Im Dezember klären Tyson Fury und Anthony Joshua endlich, wer der Bessere ist. Deutschlands Schwergewichts-Weltmeister Agit Kabayel stand schon mit beiden im Ring und gibt eine Prognose ab.
Schwergewichts-Weltmeister Agit Kabayel sieht Tyson Fury in der langersehnten "Battle of Britain" gegen Anthony Joshua auf der Siegerstraße. "Fury ist der bessere Boxer, mit dem besseren Box-IQ", sagte der 34-Jährige dem US-Magazin "The Ring". Joshua sei zwar "der einzige, der im Schwergewicht die Leute mit einer Hand besiegen kann", weswegen der Kampf gegen Fury auch "sehr interessant für die Fans" sei. "Aber wenn ich eine Prognose machen soll, denke ich, dass Fury gewinnen wird."
Kabayel - seit 2011 Preisboxer - stand in der Frühphase seiner Karriere mit beiden Engländern beim Sparring im Ring. "Als ich mit Fury gesparrt habe, war ich ein junger Kerl. Das war eine sehr große Erfahrung für mich. Ich habe sehr gut mit ihm gearbeitet und danach, drei Jahre später, habe ich mit Anthony Joshua gesparrt. Für mich war das härteste Sparring mit Fury, bei AJ hatte ich mehr Erfahrung", erinnerte sich der Weltmeister aus Wattenscheid.
Wie Agit Kabayel zu "einem der größten Zuschauermagneten der Welt" wird
SportFury und Joshua treffen am 11. Dezember im Principality Stadium von Cardiff aufeinander. Netflix überträgt den Box-Blockbuster weltweit, Berichten zufolge sollen die Boxer rund 100 Millionen Pfund (rund 118 Mio. Euro) pro Nase kassieren. Bei dem Kampf der Ex-Weltmeister geht es absurderweise auch um den Super-Champion-Titel WBA, obwohl der Weltverband mit dem Russen Murat Gassiev bereits einen "regulären" Weltmeister führt.
Fury und Joshua kämpfen um absurden "Super-Champion"-Titel
SportDer Sieger des britischen Duells könnte auch ein potenzieller Gegner für WBC-Champion Kabayel sein. Fury hatte vor der Einigung mit Joshua bereits via Instagram einen Kampf gegen den Deutschen um dessen WBC-Gürtel ins Spiel gebracht, Kabayel zeigte sich offen.
Der "Leberking" verteidigt seinen Titel zwei Wochen vor der Show in Cardiff im Düsseldorfer Stadion gegen den Albaner Nelson Hysa. Wegen der hohen Nachfrage wurde die Kapazität in der Merkur-Spiel-Arena noch einmal um 5.000 Plätze erhöht, teilte Kabayel in seinem Youtube-Blog mit. Am 28. Dezember werden in Düsseldorf rund 47.500 Zuschauer erwartet. Es ist die erste Schwergewichts-WM in Deutschland seit Wladimir Klitschkos Niederlage gegen Fury vor elf Jahren.
Verwendete Quellen: ntv.de, mar