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Verdient oder unverdient? Nach dem überraschenden frühen Aus von Carlos Alcaraz beim Turnier in Shanghai steht fest, dass der Deutsche Alexander Zverev die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste wird. Längst gibt es Debatten darüber, ob er diese Spitzenposition auch verdient einnehmen wird. Ex-Konkurrent Dominic Thiem hat eine klare Meinung dazu – wie er im sportkrone.at-Talk verraten hat – und freut sich auf ein baldiges Treffen in Wien.
Trotz seiner Erfolge im aktuellen Jahr – inklusive Gewinn seiner beiden ersten Grand-Slam-Titel hat Zverev nicht alle Tennis-Fans völlig überzeugt. Dabei ist der Deutsche derzeit in bestechender Form und zeigt schon seit Jahren, dass er Teil der absoluten Weltspitze ist.
Dass seine großen Kontrahenten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz zuletzt mit schweren und komplizierten Verletzungen zu kämpfen hatten und deshalb viele Turniere auslassen mussten, wirft für viele allerdings einen Schatten auf den Status des Deutschen als Nummer eins der Tennis-Weltrangliste.
„Wohlverdiente Krönung“
Diskussionen, die zu Unrecht geführt werden, wenn man den Worten von Österreichs ehemaligen Tennis-Star Dominic Thiem lauscht. „Wie sind 2014 gemeinsam auf die Tour gekommen und jetzt zu sehen, welches Niveau er seit mittlerweile 12 Jahren Woche für Woche spielt, freut mich sehr“, so der US-Open-Sieger von 2020 im sportkrone.at-Talk.
Auch die Verletzungen von Sinner und Alcaraz würden diesen Erfolg nicht schmälern. „Diese Debatten sind einfach müßig. Der Fitnesszustand ist ein wesentlicher Teil des Erfolgs im Leistungssport und daran arbeiten alle Athleten hart. Auch Zverev hat sich nach einer schweren Verletzung und aus schwierigen Phasen zurückgekämpft. Man kann ihm also einfach gratulieren, dass er jetzt auch endlich an der Spitze der Tenniswelt steht“, bricht Thiem nochmal eine Lanze für den Deutschen.
Jetzt freut sich Thiem darauf, dass sein einstiger Konkurrent bald bei den Erste Bank Open in Wien wieder sein Können unter Beweis stellen wird. „Da freue ich mich, ihm dann auch persönlich zur Nummer eins gratulieren zu können“, stellt der Österreicher klar.